17.01.2005   Chancen und Risiken der Öl-Brennwerttechnik
Dr.-Ing. Detlev Gerling,
Marburg  
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Montag, 14.02.2005 17.30 Uhr

Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Stober, Pfullendorf
Schwerkraftentwässerung innerhalb von Gebäuden nach
DIN EN 12056 und DIN 1986-100
Die im März 2003 eingeführte Restnorm DIN 1986-100 wird mit ihren
Besonderheiten und Vorteilen bei Planung und Ausführung noch immer nicht überall umgesetzt. Ein Schwerpunkt der neuen Norm ist die Berücksichtigung von wassersparender Sanitärtechnik. Der Vortrag bietet einen Überblick zu den Bereichen neue Anforderungen der Abwassernorm für Schmutz- und Regenwasseranlagen innerhalb von Gebäuden sowie die Besonderheiten bei der Bemessung von Dachentwässerungsanlagen ein-schließlich des Vergleichs zu der Dachentwässerung mit Druckströmung nach VDI 3806.


Montag, 14. 03. 2005 17.30 Uhr

Prof. Dr.-Ing. Roland Koenigdorff, Biberach/Riss
Geothermisches Heizen und Kühlen von GebäudenPDF Datei  zum Vortrag 

Neben der klassischen Wärmepumpenheizung finden auch neuere Systeme, welche zusätzlich oder ausschließlich die Gebäudekühlung mit Hilfe des Erdreichs bewerkstelligen, rasche Verbreitung. Durch eine den Erfordernissen angepasste Systemtechnik lassen sich wirtschaftlich interessante Systeme realisieren und beträchtliche Einsparungen an Primärenergie erzielen. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Möglichkeiten und den Einsatz geothermischer Systeme zur Heizung und Kühlung von Gebäuden und schließt mit der Darstellung ausgeführter Beispiele und Forschungsprojekte.


Montag, 11. 04. 2005 17.30 Uhr

Prof. Dr.-Ing. Michael Schmidt, Stuttgart
Heizlastberechnung nach der neuen europäischen DIN EN 12831 PPT Datei  zum Vortrag 
Im April 2004 ist das nationale Beiblatt der europäischen Norm DIN EN 12831 erschienen und ersetzt damit die bisher gültige Heizlastberechnung nach DIN 4701. Das neue Verfahren bietet sowohl einen vereinfachten, als auch einen ausführlichen Rechenweg an. Beide Methoden und ihre Unterschiede zum bisherigen Berechnungsverfahren werden erläutert. Schwerpunkt des Vortrags bildet die kritische Auseinandersetzung mit dem neuen Verfahren.


Montag, 17.10.2005, 17.30 Uhr

Energieausweise für Gebäude

Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion sind:

Dr. Volker Kienzlen, Stadt Stuttgart
Herr Dipl.-Ing. Thomas Brandin, Fa Stihl AG & Co. KG und Arbeitsgemeinschaft Industriebau
Herr RA. Ottmar H. Wernicke, Landesverband Haus & Grund Württemberg, Stuttgart
Frau Felicitas Kraus, DENA Deutsche Energie Agentur, Berlin
Prof Dr.-Ing. Michael Schmidt, Uni Stuttgart und VDI TGA

Im Rahmen der „Europäischen Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden“ muss in allen EU-Mitgliedsstaaten für alle Gebäude – Wohn- oder Gewerbebauten, Neu- oder Altbauten – ein Energieausweis erstellt werden. Da die Richtlinie zum Januar 2006 in Kraft tritt, ist zu diskutieren, wie dieser Ausweis aussieht, was er beinhaltet, wer ihn ausstellt und wer ihn bezahlt.

Anschließend Stehkonvent!


Montag, 14.11.2005, 17.30 Uhr

Dipl. Ing. Harry Kankowsky, Stuttgart

Energiecontracting für die IndustriePDF Datei  zum Vortrag 

Es werden die technisch-wirtschaftlichen sowie die rechtlichen und die finanziellenbilanziellen Aspekte des Contractings an konkreten Projekten erläutert. Lösungen können nur gemeinsam mit dem Kunden erarbeitet werden, da das Contracting verschiedene inhaltliche Schwerpunkte trägt und in den verschiedenen Ausprägungen Vor- und Nachteile aufweist. Ein Projekt ist erst dann erfolgreich für Contractinggeber und -nehmer, wenn beide Bedürfnisse gleichermaßen erfüllt werden können.


Montag, 05.12.2005, 17.30 Uhr

Dipl.-Ing. Rainer Kryschi, Kaarst

Trinkwasserhygiene in der Hausinstallation: Die VDI - 6023PDF Datei  zum Vortrag 

Große und ausgedehnte Trinkwasseranlagen zeigen sich sehr anfällig für Störungen und Belastungen. Neben den korrosionschemischen Problemen sind hier insbesondere mikrobiologische Probleme mit Pseudomonaden und Legionellen zu nennen. Zum Schutz der Verbraucher wurden die notwendigen Anforderungen in der Trinkwasser-Verordnung festgelegt, die seit Mai 2001 auch für die Trinkwasseranlagen in Gebäuden gilt. Daraus ergeben sich weitreichende Pflichten eines Unternehmers oder Betreibers. Alle mit diesen Fragen zusammenhängenden Einzelpunkte wurden im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums in der VDI-Richtlinie 6023 Blatt 1 „Hygienebewußte Planung, Errichtung, Betreibung und Instandhaltung von Trinkwasseranlagen“ zusammengefasst. Der Vortragende ist Obmann dieses Richtlinienausschusses.


Montag, 16.01.2006, 17.30 Uhr

Alexander Rieck

Innovative Arbeits- und Bürowelten für Performance und WohlbefindenPDF Datei  zum Vortrag 


Montag, 13.02.2006, 17.30 Uhr

Dr. Achim Keune, Bargteheide

Die VDI 6022 dient der Notwendigkeit: „Luft ist das Lebensmittel“PDF Datei  zum Vortrag 

Atemluft ist das wichtigste Lebensmittel für den Menschen, wenngleich die Lebensmittelverordnung dafür nicht gilt. Wichtig ist die Zusammensetzung der Atemluft in allen Kategorien. Die Qualität der Außenluft ist seit Pettenkofer der Maßstab für gute Zu- bzw. Raumluft. Der Mensch in Deutschland hält sich täglich rund 20 Stunden in Gebäuden auf. Müssen Forderungen an die Qualität der Außenluft auch Mindestforderungen an die Zuluft sein? Was fordert die – spätestens seit dem 01. 02. 2006 vorliegende und – neu überarbeitete VDI 6022? Welche entscheidenden Änderungen oder Klarstellungen prägen das Bild der neuen VDI 6022? Wo liegen die Synergien mit der aktuellen Version der DIN EN 13779? Wie können und müssen diese Notwendigkeiten in der Planung, Herstellung, Erstellung und dem Betrieb umgesetzt werden? Der Vortragende ist Obmann des Richtlinienausschusses VDI 6022.


Montag, 13.03.2006, 17.30 Uhr

Dipl.-Ing. Silke Schmidt, Stuttgart

3-Liter-Haus – Messergebnisse und Betriebserfahrungen

Im Rahmen eines Forschungsprojektes wurde ein Mehrfamilienhaus in Mannheim aus den 30er Jahren zum 3-Liter-Haus modernisiert. Die Inbetriebnahme und der Bezug erfolgten Anfang des Jahres 2005. Umfangreiche Messdaten aus der Anlagentechnik, Gebäudeleittechnik und den Wohnungen ermöglichen eine detaillierte Analyse und Bewertung der fünf realisierten Anlagenvarianten. Vorgestellt werden Kennwerte zu den Energieverbräuchen im Vergleich zur Zielprognose.


Montag, 10.04.2006, 17.30 Uhr

Prof. Dr.-Ing. Michael Haibel, Jettingen-Scheppach

Planung und Ausführung von RLT-Systemen nach der neuen DIN EN 13779

Das „Arbeitspferd“ der Raumlufttechnik, die DIN 1946 Teil 2, wurde im Mai 2005 durch die neue DIN EN 13779 „Lüftung in Nichtwohngebäuden“ ersetzt. Neben einigen „alten Bekannten“ weist die Norm auch eine Reihe von Neuerungen auf, die Einfluss auf die zukünftige Planung und Ausführung von raumlufttechnischen Systemen haben werden, so zum Beispiel die Einführung und Klassifizierung von Luftqualitäten und Luftzuständen. Ziel des Vortrags ist, diese und weitere Besonderheiten aufzuzeigen, bezüglich der praktischen Planungs- und Ausführungsrelevanz zu bewerten und die Unterschiede zur bisherigen DIN 1946 darzustellen.