VDI Württembergischer Ingenieurverein


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VDI Württembergischer Ingenieurverein: 125 Jahre

Ingenieurleistungen "Made in Germany"

VDI nachrichten, Düsseldorf, 5. 7.02 -  

Mit einem Festakt und einem Tag des Ingenieurs hat der VDI  Württembergischer Ingenieurverein sein 125-jähriges Bestehen gefeiert.

 

Mit einem Festakt im Neuen Schloss in Stuttgart und einem "Tag des Ingenieurs" im Haus der Wirtschaft hat der VDI Württembergischer Ingenieurverein (WIV) vergangene Woche seine Gründung durch 46 Männer vor 125 Jahren gefeiert. Zählte der WIV zur 100-Jahr-Feier 1977 noch 6000 Mitglieder, sind es heute 13 000. Damit ist der WIVder mitgliederstärkste Bezirksverein des VDI. Doch nicht nur der WIV hat seit seiner Gründung eine äußerst dynamische Entwicklung durchgemacht. "Unsere Gründerväter sind noch mit der Kutsche vorgefahren. Motorfahrzeuge oder öffentlichen Nahverkehr gab es nicht", erinnerte Prof. Eberhard Haller an die technische Entwicklung der letzten 125 Jahre. Haller musste als Stellvertreter für den im Stau stecken gebliebenen WIV-Vorsitzenden Prof. Hans-Jörg Bullinger einspringen.

 

"Wer Stuttgart verlässt, ist innerhalb kürzester Zeit nicht mehr auf der Höhe der Zeit", bemerkte dazu scherzhaft Ministerpräsident Erwin Teufel, der im Anschluss an Hallers Rede und das Grußwort von VDI-Präsidiumsmitglied Helmut Petri den Festvortrag hielt. Teufel würdigte die Arbeit der Ingenieure unter anderem damit, dass er feststellte: "Der Spitzenplatz BadenWürttembergs hängt entscheidend von der Qualität der Ingenieure, ihrer Leistung und der Qualität ihrer Ausbildung ab." Der WIV sei für das Land ein "unverzichtbarer Impulsgeber", so Teufel.

 

Den "Tag des Ingenieurs" im Haus der Wirtschaft am nächsten Tag eröffnete Prof. Bullinger, der nach der Begrüßung an den Wirtschaftsminister des Landes, Dr. Walter Döring, übergab. Nach einem Vortrag von Prof. Berthold Leibinger, geschäftsführender Gesellschafter von Trumpf, zum Thema "Vom Glück des Erfindens" und dem Präsidenten der Fraunhofer Gesellschaft, Prof. Hans-Jürgen Warnecke, der seinen Beitrag unter das Motto "Technik ist notwendig, aber nicht hinreichend" stellte, standen drei Vortragsreihen mit weiteren namhaften Referenten auf dem Programm. Die Themen: "Energie und Mobilität", "Faszination Technik" und "Ingenieure im Wandel der Gesellschaft". Den Abschluss bildete eine Podiumsdiskussion, an der u. a. VDI-Direktor Dr.-Ing. Willi Fuchs teilnahm.   jok

 


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