Mitgliederbrief

April 2004

 


NICHT WEIL DINGE SCHWIERIG SIND
WAGEN WIR SIE NICHT,
SONDERN SIE SIND SCHWIERIG
WEIL WIR SIE NICHT WAGEN.

(GELESEN IM ICE)

 


VDI/WIV-Projekt: Schüler erfahren Technik

Schnuppern in der TechnikSchüler und Schülerinnen aus zwei Gymnasien konstruieren und bauen die mechanischen und elektronischen Komponenten eines Tresors. Das Pilotprojekt, das vom VDI/WIV zusammen mit dem Arbeitgeberverband Südwestmetall initiiert und unterstützt wird, läuft derzeit in den Werkstätten und Labors der Firmen Trumpf und Siemens. In die Aufgabe eingeführt wurden die Teilnehmer von der BA Stuttgart.
Im Bild: Die Gruppe bei der Erklärung einer Fahrzeugbremse.

 


"Computersicherheit" - "Sicherheit im Internet"

zwei Vorträge zum Thema,
veranstaltet vom Landesgewerbeamt Baden-Württemberg
und dem VDE/VDI Arbeitskreis Gesellschaft und Technik

Dienstag, 11. Mai 2004, 18:00 Uhr im Haus der Wirtschaft

 


Parlamentarischer Abend am 28. Januar 2004

Innovationsstandort Baden-Württemberg - gehen dem Land die Tüftler aus?

Zu diesem Thema hatte die VDI-Landesvertretung Baden-Württemberg die Abgeordneten des Landtags eingeladen, mehr als vierzig Parlamentarier aus allen vier Fraktionen folgten der Einladung. In einem Grußwort des Präsidenten des Landtags wurde das Interesse aus dem Landtag an unserer Arbeit als Ingenieure und deren Wertschätzung deutlich.

Seitens der Regierung waren der Wissenschaftsminister, Prof. Dr. Peter Frankenberg, und die Staatssekretäre Stefan Mappus MdL aus dem Umwelt- und Verkehrsministerium und aus dem Wirtschaftsministerium
Dr. Horst Mehrländer Gast des Abends. Ebenso war der Direktor des Landtags, Dr. Eberhard Leibing, unter den Gästen

Frankenberg Leibinger
 

Die Gastgeber des Parlamentarischen Abends Prof. Dr.-Ing. E.h. Berthold Leibinger und Frau Dr. Leibinger-
Kammüller im Gespräch mit Prof. Dr. Peter Frankenberg, Minister für Wissenschaft und Kunst (links).
 

Der Abend konnte dankenswerter Weise im neuen Vertriebszentrum der TRUMPF GmbH & Co., einem in jeder Hinsicht innovativen Unternehmen, durchgeführt werden. Das Haus TRUMPF wurde durch Prof. Dr.-Ing. E.h. Berthold Leibinger, Vorsitzender der Geschäftsführung, vorgestellt. In seinen Ausführungen beschäftigte sich Prof. Leibinger weiter mit der Situation in der Wirtschaft und auf dem Arbeitsmarkt und führte so schon auf das Thema des Abends hin. Eine Besichtigung der Fertigung des Hauses schloss sich an.

Nach seiner Begrüßung führte der VDI Landesvertreter, Prof. Dr.-Ing. habil. Hans-Jörg Bullinger in das Thema des Abends ein und moderierte den Abend. Statements aus dem Hause TRUMPF zu innovativen Produkten für den Weltmarkt, innovative Fertigungsstrukturen und personelle Herausforderungen an die Mitarbeiter für den globalen Wettbewerb gaben Dr.-Ing. Mathias Kammüller, Geschäftsführer der TRUMPF Werkzeugmaschinen GmbH + Co. KG und Dr. rer. soz. Gerhard Rübling, Geschäftsführer Personal, ab.

Die künftige Gestaltung der Ingenieurausbildung in Europa war das Thema von Prof. Dr.h.c. Dipl.-Ing. Dietmar von Hoyningen-Huene, Rektor der Fachhochschule Mannheim, Hochschule für Technik und Gestaltung und Mitglied des VDI-Bereiches Ingenieuraus- und -weiterbildung.

Kooperation Schule-Wirtschaft mit Blick auf das neue Fach Naturwissenschaft und Technik war das Thema von Dr.-Ing. Manfred Rick, Leiter des VDI Arbeitskreises Jugend und Technik, Stuttgart.

Bilaterale Gespräche zwischen den Gästen aus dem Parlament und den Vertretern der VDI-Bezirksvereine, die eigens dazu nach Ditzingen gekommen waren, im weiteren Verlauf des Abends und die Diskussion mit den Podiumsteilnehmern zeigte das rege Interesse der Parlamentarier, das weit über 23:00 Uhr anhielt. Solche Parlamentarische Abende sind auch in Zukunft alle zwei Jahre zur Durchführung eingeplant.

Gerhard Isenmann

 


VDI / VDE-Arbeitskreis Senioren

Vom Lebenslauf der Sterne bis zu Jazz

Das Vortragsprogramm des VDI/VDE-Seniorenkreises für 2004 liegt nun vor, ergänzt um das Angebot für die Reise 2004 nach Magdeburg und weitere Ziele in Sachsen-Anhalt. Herr Dipl.-Ing. Herbert Mauthe (VDE) leitet den stets gut besuchten Arbeitskreis, zu dessen Veranstaltungen traditionell auch Damen kommen. Wie schon in den Vorjahren und in der Nachfolge von Herrn Dipl.-Ing. Gustav Schenk hat er ein breit gefächertes interessantes Themenspektrum ausgewählt, das von Reiseberichten über Andalusien und über die Birma Road bis zur Stuttgarter Wasserversorgung und zu den Perspektiven geothermischer Stromerzeugung, sogar bis zur Geschichte des Jazz, reicht.

Die Organisation der Reisen liegt seit vielen Jahren in Händen von Herrn Dipl.-Ing. Hans-Oskar Daldrup. Kennzeichen dieser Ausfahrten ist die ständige Über-buchung, was für deren Qualität und Erkenntnisgewinn spricht. Der Charakter der Reisen und die Zusammen-setzung der Teilnehmer erlaubt es nicht, das Platz-angebot zu erweitern. Nicht zuletzt ist das Zusammen-wachsen der Reiseteilnehmer mit eine Ursache für die harmonische Stimmung innerhalb des Seniorenkreises.

Wie jeder Fortgang bleibt auch die Entwicklung des Arbeitskreises von weniger positiven Einflüssen nicht verschont. Vermisst werden inzwischen jüngere Senioren, von denen es doch im Württembergischen Ingenieurverein jedes Jahr einige Dutzend mehr geben müsste. Sie sind in der Tat ebenso willkommen wie die etablierten Mitglieder, wie auch ich immer wieder selbst feststellen darf.

Also - liebe Jungsenioren im Stuttgarter Umkreis - sehen Sie sich doch bitte das Programm des AK Senioren an, verabreden sich mit ehemaligen Kollegen und kommen am 2. Montag jeden Monats vormittags zum VDI-Haus, wo die Vorträge stattfinden. Und als freundliche Dreingabe für die Hausfrau darf die Küche montags kalt bleiben, denn Sie und Ihre Gattin haben anschließend Gelegenheit, im Casino des VDI-Hauses ein gutes und preiswertes Mittagessen einzunehmen.

Daldrup MautheWeiteres zum WIV-Arbeitskreis Senioren im Veranstaltungskalender sowie im Internet unter www.vdi.de/wiv.

H. D.

 

 

 

 

Dipl.-Ing. Hans-Oskar Daldrup (links) plant mit Dipl.-Ing. Herbert Mauthe, dem Leiter des Arbeitskreises, die begehrten Reisen des AK.  

 

 


Personalia

Bundesverdienstkreuz
erster Klasse an

Prof. Dr.-Ing. Hans-Jörg Bullinger
Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, für seine besonderen Dienste um Wissenschaft und Forschung. Forschungsminister Peter Frankenberg betonte u.a. in seiner Würdigung, dass Hans-Jörg Bullinger in Stuttgart den größten deutschen Institutsverbund für Arbeitswissenschaft, Organisation und Technologiemanagement aufgebaut habe.

Ehrenmedaille des VDI an

Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing.
Lutz Helmut Baier
in Anerkennung seiner langjährigen erfolgreichen ehrenamtlichen Tätigkeit als Leiter des Arbeitskreises Produktionstechnik der Bezirksgruppe Donau-Iller des WIV.

Ehrenplakette des VDI an

Prof. Dr.-Ing. Ulrich Arns
für seine langjährige erfolgreiche ehrenamtliche Tätigkeit als Leiter der Neckargruppe des WIV.

Dipl.-Ing.(FH) Helmut Holm
für seine langjährige erfolgreiche ehrenamtliche Tätigkeit als Leiter der Bezirksgruppe Donau-Iller des WIV.

Ministerialrat a.D. Dipl.-Ing. Alfred Koeppe
für seine über ein Jahrzehnt währende erfolgreiche ehrenamtliche Tätigkeit in verschiedenen Gremien sowie als Beirat im Vorstand des WIV.

Dr. rer.nat. Hannes Pflug
für seine erfolgreiche ehrenamtliche Tätigkeit als Leiter des Arbeitskreises VDI-Zentrum Wertanalyse Kreis Stuttgart des WIV.

Dr.-Ing. Manfred Rick
für seine erfolgreiche ehrenamtliche Tätigkeit als Leiter des Arbeitskreises Gymnasium und Wirtschaft des WIV.

Wechsel in der Leitung

BG Alb-Neckar Gruppe Reutlingen
Prof. Dr.-Ing. Helmut Seitz übergab die Leitung an Prof. Dr.-Ing. Paul Wyndorps.

AK Fahrzeugtechnik
Dr.-Ing. Hans Georg Engel übergab die Leitung an Dipl.-Ing. Jochen Hermann.
 

Holm Bullinger

Wilken Bullinger 


Prof. Dr.-Ing. Hans-Jörg Bullinger ehrt verdiente WIV-Mitglieder, Dipl.-Ing.(FH) Helmut Holm (Bild oben) und Prof. Dr.-Ing. Harald Wilken.

 

Ehrungsveranstaltung

Bei der Ehrungsveranstaltung des WIV im VDI-Haus Stuttgart. In der ersten Reihe Dr.-Ing. Manfred Rick (rechts) und Dr. rer. nat. Hannes Pflug mit Gattinnen.

 


Ein eigentlich trauriges Kapitel -

aber nicht, weil ein totes Pferd darin vorkommt

Eine Weisheit der Dakota-Indianer sagt: "Wenn du entdeckst, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab."

Sie hätten diesen Spruch sicher nicht geprägt, wenn es Stammesgenossen nicht dennoch versucht hätten.
Aber sind wir modernen Zivilisationsmenschen aufgeklärter? Kommen uns die im folgenden beschriebenen Rettungsstrategien nicht mehr oder weniger bekannt vor?

Wir besorgen eine stärkere Peitsche.
Wir wechseln die Reiter.
Wir sagen: "So haben wir das Pferd doch immer geritten."
Wir gründen einen Arbeitskreis, um das Pferd zu analysieren.
Wir besuchen andere Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet.
Wir bilden eine Task Force, um das tote Pferd wiederzubeleben.
Wir ändern die Kriterien, die besagen, ob ein Pferd tot ist.
Wir schirren mehrere tote Pferde zusammen an, damit sie schneller werden.
Wir kaufen etwas zu, das tote Pferde schneller laufen lässt.
Wir bilden einen Qualitätszirkel, um eine Verwendung für tote Pferde zu finden.
Wer sagt, dass man tote Pferde nicht reiten kann?
Wenn man das tote Pferd schon nicht reiten kann, dann kann es doch wenigstens eine Kutsche ziehen!

Diese und weitere 18 Strategien sind nachzulesen auf der homepage
http://www.baetzler.de/humor/dakota weisheit.html
Vorgetragen auch von Prof. Bullinger in seiner Begrüßung zum VDI-Ball 2003 in der Stuttgarter Liederhalle.