Seminar Leitungsbau in öffentlichen Verkehrsflächen im Spannungsfeld von Sicherheit, Qualität und Wirtschaftlichkeit


 

Leitungsbau in öffentlichenVerkehrsflächen

im Spannungsfeld von Sicherheit, Qualität und Wirtschaftlichkeit

 

Programm

Alexander E. Zeller
Baggerschadens-Präventionsstrategie
- Warum Baggerschadens-Präventionsstrategie? - Schulung nach DVGW-GW 129 "Sicherheit bei Bauarbeiten im Bereich von Versorgungsleitungen" - Profi Partner Club "Sicherer Tiefbau" - Initiative BALSiBau - Erfahrungen

Thomas Bruderhofer
Qualifikation von Dienstleistungs-Unternehmen
- DVGW Gas/Wasser-Information Nr. 18 "Leitfaden zum Nachweis der Qualifikation von Dienstleistungsfirmen im Tief- und Leitungsbau - Qualifikationskriterien" - EnBW-Präqualifikations- und Bewertungsverfahren

Alexander E. Zeller
Die ZTVA-StB, absehbare Änderungen und Konsequenzen für die Praxis
- Die wichtigsten Aussagen und Anforderungen - Nachweis der Verdichtung und Tragfähigkeit - Oberflächenwiederherstellung

Alexander E. Zeller
Bodeneinbau im Bereich der Leitungsgräben
- Klassifizierung und Bewertung des anstehenden Bodens - Praktische Übungen

Hartmut Reichenbach
Schmale Leitungsgräben - Minimierung des Eingriffs in Verkehrsflächen zur Qualitätsoptimierung und Kosteneinsparung
- Technische Machbarkeit - Qualität und Sicherheit - Anwendungsbereich des schmalen Grabens - Wirtschaftliche Verbesserung

Kornelija Virag
Anforderungen an Bodenaushub, Straßenaufbruch und Bauschutt beim Wiedereinbau
- Anforderungen - Praxiserfahrungen aus der Landeshauptstadt Stuttgart

Karl Jelinski
Alternative Grabenverfüllmaterialien - Zeitweise verflüssigte Verfüllbaustoffe aus Boden/Ersatzstoffen
- Erfahrungsbericht einer Tiefbaufirma

Dr. Jürgen Karajan
Bauablaufplanung aus der Sicht des Verkehrs
- Bauablaufplanung - Verkehrsoptimierung - Rechtliche Grundlagen - Wirtschaftlichkeit

Thomas Bruderhofer
Umsetzung der Baustellen-Verordnung beim Leitungsbau in Verkehrswegen
- Anforderungen aus der Baustellen-Verordnung - Festlegungen aus den Regeln zum Arbeitsschutz auf Baustellen (RAB) - Vorankündigung - Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan - Geeigneter Koordinator - Unterlage für spätere Arbeiten - Umsetzungspraxis für den Leitungsbau

Ende des Seminars gegen 17.30 Uhr

- Änderungen am Inhalt und Ablauf des Seminars bleiben vorbehalten -


Zum Thema:

Das Bauen von Leitungsanlagen in öffentlichen Verkehrsflächen eines Versorgungsunternehmens steht oft im Rampenlicht der Öffentlichkeit.
Baustellen sind ein recht komplexes Geschehen, vor allem, wenn sie öffentliche Verkehrsflächen tangieren. Sie stellen alle am Bau Beteiligte vor eine Reihe von Herausforderungen. Auf der einen Seite gilt es, eine Vielzahl von Wünschen und Bedürfnissen einer großen Anzahl von Beteiligten zu erfüllen. Auf der anderen Seite gilt es zugleich, eine Fülle von Gesetzen, Verordnungen und Richtlinien zu beachten.
Für die Versorgungsunternehmen ist die Sicherstellung der Betriebssicherheit ihrer Anlagen und die zuverlässige Versorgung ihrer Kunden von großer Wichtigkeit. Gleichzeitig sind alle Versorgungsunternehmen darauf bedacht, größtmöglichste Wirtschaftlichkeit zu erzielen.
Die Straßenbaulastträger haben als Eigentümer ihrer öffentlichen Verkehrsflächen ein großes Interesse, die Eingriffe in ihre Verkehrsanlagen möglichst gering zu halten. Um einen technisch gleichwertigen Zustand nach Abschluss der Baumaßnahme zu erreichen verlangen die Straßenbaulastträger, dass bei Arbeiten nur solche Unternehmen von den Versorgungsunternehmen beauftragt werden, die eine Gewähr für eine möglichst geringe Beeinträchtigung der Bausubstanz bieten.
Die von den Versorgungsunternehmen beauftragten Dienstleistungs-Unternehmen sind zunehmend einem größer werdenden Wettbewerbsdruck ausgesetzt. Höhrere Anforderungen an die Güte der Ausführung der einzelnen Arbeitsschritte und die Vorgaben, die Bauzeit sehr kurz zu halten sind verbunden mit der Forderung Bauvorhaben straff voranzutreiben. Dass dabei immer weniger Kosten anfallen sollen, bestimmt den Alltag dieser Dienstleistungsfirmen.
Von den Baumaßnahmen der Versorgungswirtschaft sind eine Reihe weiterer Beteiligter betroffen. Hieraus ergeben sich Abstimmungsarbeiten, damit Auflagen und Forderungen der Träger öffentlicher Belange und die Interessen Privater (z.B. Anlieger und Gewerbetreibende, betroffene Gundstückseigentümer, Unternehmen des öffentlichen Personalnahverkehrs) berücksichtigt werden können.

Seminarleitung:
Alexander E. Zeller, EnBW Regional AG, Stuttgart

Referenten:
Thomas Bruderhofer, EnBW Regional AG, Stuttgart
Karl Jelinski, Leonhard Weiss GmbH & Co. KG, Göppingen
Dr. Jürgen Karajan, Karajan Ingenieure Beraten+Planen GmbH, Stuttgart
Hartmut Reichenbach, hrgi Geotechnik - Infrastruktur, Abstatt
Kornelija Virag, Landeshauptstadt Stuttgart, Tiefbauamt
Alexander E. Zeller, EnBW Regional AG, Stuttgart


Daten

Ort:
VDI-Haus Stuttgart, Hamletstraße 11, 70563 Stuttgart (Vaihingen)

Kurs-Gebühr:

 

Teilnahmegebühr

EUR 510,00

VDI-Mitglieder
Angehörige der öffentlichen Verwaltung

EUR 470,00
EUR 255,00

 

Termin:

Kurs-Nr.:

12. Oktober 2010, 9.00-17.30 Uhr

10/60208/02

 

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Telefon: (07 11) 1 31 63-14, E-Mail: ros@vdi-stuttgart.de

 

Anmeldung:  E-Mail:  wieland@vdi-stuttgart.de

  Programm zum Ausdrucken

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Letzte Änderung:  19.7.10 St