Seminar Angebotserstellung für Maschinen und Anlagen
Mit besser gestalteten Angeboten zu mehr Aufträgen und höherem Ertrag
• Ein klarer Aufbau und gutes Design des Angebots spricht Entscheider, Einkäufer und Techniker an
• Anstelle technischer Details den Nutzen und die Stärken in den Vordergrund
stellen
• Das Angebot als „Spezialprospekt“: eine erstklassige Gestaltung vermittelt
„Wertigkeit“ und „Qualität“
1. Tag, Beginn 9.00 Uhr
Begrüßung
– Vorstellungsrunde, Erwartungen und Wünsche
Wettstreit von drei fremden Angeboten
– Wie lesen wir selbst eigentlich ein Angebot? – Was spricht
uns an, worüber stolpern wir? – Schärfen des Blicks für das Thema „Leserfreundlichkeit“
Pause
Angebot und
Angebotsprozess im Überblick
– Stellenwert des Angebots auf dem Weg zum Auftrag – Lesergruppen: Entscheider, Einkäufer und Techniker – Die Ziele – schnell,
korrekt, kundenspezifisch – im Spannungsfeld des Alltags
Aufbau des
Angebotsdokuments
– Die Kapitel des Angebots – Struktur gemäß VDI-Richtlinie
4504 Blatt 2 – Die Perspektiven: • Orientierung an den Lesergruppen • geführte Aufmerksamkeit der Leser
Mittagspause
Den Entscheider überzeugen
– wo können ihre „wahren
Bedürfnisse“ vermutet werden? – wie
kann man Entscheider gewinnen und positiv
beeinflussen?
Workshop: Vorteile auf einen Blick
Pause
Kundenanforderungen
und Kundenlösung
– Warum sich eine detaillierte Darstellung lohnt –
rechtliche und psychologische Faktoren – Anforderungen sammeln mit Hindernissen
– Außendienst und Innendienst im Dialog?
Zeige Deine Preise!
– Preisdarstellung im Angebot – Eingliedern und Ausgliedern von
Angebotspositionen „Intransparenz im Gewand der
Transparenz“ –
17.00 Uhr Ende des ersten Seminartags
2. Tag Beginn 9.00 Uhr
Angebots- und
Lieferbedingungen – Checkliste
– Das Kleingedruckte – groß gedruckt – Hinweise – soweit der
Nicht-Jurist gehen kann – Angebotsbedingungen – Vorsicht, Falle! – Die Checkliste
– mehr als eine „Rumpelkammer“ für Ausschlüsse und Abgrenzungen
„Das schöne
Angebot“
– Typographie, Abbildungen, Mappe, Versand – Standard und Individualität bei
Texten und Abbildungen
Pause
Workshop „Mein
Angebot“
– Lernen von den anderen Teilnehmern und
von den Referenten: Gemeinsam in der Gruppe und im Gespräch mit den
Referenten erhalten die Teilnehmer umsetzbare Anregungen und Hinweise zur
Verbesserung Ihres Angebots.
Mittagspause
Das
Begleitschreiben
– Das Angebot geht ans Unternehmen, das Begleitschreiben an den
Geschäftspartner – Kommunikation „auf Augenhöhe“
Der
Produkt-Baukasten als Instrument im Vertrieb
– Standardisierung im Vertrieb funktioniert selbst bei Sondermaschinen –
Methoden der Produktstrukturierung – Erfahrungen aus dem praktischen Einsatz
bei einem mittelständischen Unternehmen
Pause
Angebots-Management
– Wider die Methode „Angebot abgeben und vergessen“ – Angebote wirklich
„managen“: verfolgen, vorhersagen, Kennzahlen ermitteln (z.B. Trefferquote), …
– Erfahrungsbericht: Was ist möglich und
sinnvoll, wo sind die Grenzen?
„Sprechstunde“ –
„Letzte Fragen“
Die Referenten stehen für Fragen in der Seminar-Runde und für Gruppengespräche zur Verfügung. Hier
können einzelne Fragen, auch zum
speziellen Angebot, vertieft behandelt
werden.
17.00 Uhr Ende des Seminars
– Änderungen am Inhalt und Ablauf des Seminars bleiben vorbehalten –
Angebote für
variantenreiche Investitionsgüter im Maschinen- und Anlagenbau tragen oft die
„Handschrift“ von Ingenieuren. Sie sind, da aus technische
Sicht geschrieben, manchmal wenig
ansprechend gestaltet. Sie beschäftigen sich mehr damit, was die Maschine oder
Anlage alles kann als mit der Aufgabenstellung des Kunden. Nicht selten weisen
sie eine handwerklich ungeschickte Darstellung auf, beispielsweise eine
unübersichtliche Darstellung der Leistungen und Preise.
Die Chance ergreifen
Der Kunde schlägt das Angebot auf: Zu keinem anderen Zeitpunkt schenkt er
dem Angebot und dem Unternehmen mehr
Aufmerksamkeit. Denn er weiß: das Angebot ist ganz speziell für ihn gemacht.
Das sollte er spüren.
Das Verbesserungspotenzial
Wir begreifen das Angebot als „Spezialprospekt der Kundenlösung“, nicht als
reine „Vertriebs-Stückliste“. Diese neue Sicht führt zwangsläufig zu einer
neuen Gestaltung. Bei ihr steht der Nutzen im Vordergrund, den der Anwender
hat.
Der Kunde hat im Vorgespräch seine Aufgabenstellung genannt. Weil diese
zusammen mit Ihrem Lösungsvorschlag im Angebot wiedergeben, wird der Kunde
häufiger „innerlich nicken“.
Ein transparenter, übersichtlicher
Aufbau der Angebote deckt die Bedürfnisse und Erwartungen drei
unterschiedlicher Lesergruppen ab: Entscheider, Einkäufer
und Techniker. Eine besonders
übersichtliche Preisdarstellung vermittelt Klarheit und weist doch nur gerade
soviel Transparenz auf, wie offengelegt werden soll.
Der Gedanke der individuellen Nutzen-Argumentation
zieht sich auch durch den gesamten technischen Teil. Denn oft genug sind beim
Anwender die Ingenieure die heimlichen Meinungsführer,
die es zu gewinnen gilt.
Die Methode
Im Seminar werden anhand zahlreicher positiver – und auch
verbesserungswürdiger – Beispiele
untersucht, wie die unterschiedlichen Gestaltungsaspekte auf den Leser wirken.
Kurze Workshops im Seminar bieten
zudem die Gelegenheit zum „Blick über den Zaun“ zu den anderen Teilnehmern.
Hier, in den Workshops, erhalten die Teilnehmer konkrete Hinweise, worauf Sie
bei Ihrem Angebot für Ihre Produkte besonders achten sollten.
Referenten:
Dipl.-Ing. Erwin Hölzler, Metacontent, München
Dipl.-Ing. Erwin Hölzler,
Metacontent, hat langjährige Erfahrung in der
Angebotsgestaltung sowie in der Einführung von Software zur
Angebotskonfiguration bei mittelständischen und großen Unternehmen aus dem
Maschinen- und Anlagenbau. Seine Schwerpunkte sind die vertriebliche
Produktstrukturierung und die nutzenorientierte Formulierung der Texte im
Angebot. Als Mitglied im VDI-Arbeitskreis „Operativer Vertrieb“ war Herr Hölzler federführend an der neuen VDI-Richtlinie 4504 Blatt
2 zur Gestaltung von Angeboten beteiligt.
Dipl.-Math. Alexander Fenker, Windmöller & Hölscher,
Lengerich
Dipl.-Math. Alexander Fenker ist bei
einem weltweit operierenden Maschinenbau-Unternehmen für den
Vertriebsinnendienst und damit auch für die Angebotserstellung verantwortlich.
In diesem Unternehmen führte er eine Software zur Angebotserstellung ein und
entwickelt sie ständig weiter.
Ort:
VDI-Haus Stuttgart,
Hamletstraße 11, 70563 Stuttgart (Vaihingen)
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Kurs-Gebühr: |
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Seminarpreis |
EUR 950,00 |
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VDI-Mitglieder |
EUR 890,00 |
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Termin: |
Kurs-Nr.: |
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8. und 9. November 2010, 9.00–17.00 Uhr |
10/50210/02 |
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Für kurzarbeitende Unternehmen besteht die Möglichkeit einer Bezuschussung durch die Bundesagentur für Arbeit. Könnte eine Bezuschussung für Sie in Frage kommen? Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wir zeigen Ihnen gern, was Sie tun können. Wir akzeptieren Bildungsgutscheine und NRW-Bildungsschecks. Ansprechpartner: Frau Wieland ((0711) 13163-10; wieland@vdi-stuttgart.de |
Anmeldung: E-Mail: wieland@vdi-stuttgart.de
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Letzte Änderung: 21.7.10 St