Seminar Wie man mit einfachen Mitteln Rüstzeiten optimiert


Wie man mit einfachen Mitteln Rüstzeiten optimiert

Rüstzeitreduzierungen von 30% bis 70% sind möglich
Flexiblere Prozesse für kleine Losgrößen
Verkürzung der Stillstandszeiten

- Clever rüsten - schlank fertigen -


Programm

9.00 Uhr   Einführung in die Thematik

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Bedeutung kurzer Rüstzeiten für Flexibilität, Produktivität und Wirtschaftlichkeit
 

 

9.15 Uhr   Praktische Umbaustudie eines Umrüstvorgangs

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Die "Wirkfaktoren" Organisation, Qualifikation, Technik

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Anleitung zu kurzen Rüstzeiten an einem Beispiel

10.45 Uhr   Pause

11.15 Uhr   Ansätze und Methoden zur Rüstzeit-Optimierung

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Das Ziel: Reduzierung von Durchlaufzeiten, Beständen, Fläche und Kosten

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Methoden der Rüstzeiten-Analyse

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Einfache Änderungen beim Rüsten mit großem Effekt

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"Externes" und "internes" Rüsten

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"Bessere Organisation" oder "bessere Technik"?

12.30 Uhr   Mittagspause

13.15 Uhr   Systematische Aufnahme und methodische Analyse von realen Rüstvorgängen anhand von Videoaufzeichnungen

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Analyse der Rüstabläufe
Rüstabläufe - Anzahl der Arbeitsfolgen - Schwierigkeit des Zugangs - Dauer der Arbeitsschritte - Zugang zu Werkzeugen - Laufwege - Konstruktiv bedingte Faktoren ("Schrauben statt Schnellspanner")

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Wo findet man die größte "Verschwendung"?

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Was ist intern, was ist extern verursacht?

15.00 Uhr   Pause

15.30 Uhr   Maßnahmen zur Rüstzeiten-Minimierung

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Welche Maßnahmen lassen sich sofort umsetzen?

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Welche weitergehenden Änderungen ( z.B. Weglassen von Mess- und Einstellvorgängen, Konstruktionsrichtlinien) sind erfolgsversprechend?

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Wie setzt man das im Betrieb erfolgreich um?
 

 

16.45 Uhr
Abschlussdiskussion - Hinweise für die Umsetzung in den betrieblichen Alltag

17.15 Uhr   Ende des Seminars

- Änderungen am Inhalt und Ablauf bleiben vorbehalten -


Zum Thema:

Wer nach flexiblem Kundenbedarf produziert, muss in der Lage sein, dass laufende Produktionsprogramm kontinuierlich zu verändern. Man muss in wenigen Minuten umrüsten können, um eben das zu produzieren, was der Kunde verlangt. Dazu ist es erforderlich, eine große Vielfalt von Werkstücken und Teilen in kleinen Losen zu herzustellen. Entsprechend gering müssen die Rüstanteile sein.
Oft wird die Ansicht vertreten, dass geringe Rüstzeiten zu teuer sind. weil sie durch kostspielige technische Verbesserungen erkauft werden müssen. Die praktische Erfahrung zeigt jedoch, dass oft bis zu 50% der Rüstzeiten mit einem sehr geringen Aufwand zu reduzieren sind. Wenn man dieses Potenzial ausschöpft kann man im ersten Schritt die gewohnten Losgrößen halbieren und massiv an Produktivität in der Produktion zulegen. Die wesentlich höhere Flexibilität steigert die Wettbewerbsfähigkeit. Bei konsequenter Umsetzung schlägt sich der Erfolg deutlich in den Bestandskosten nieder.

Es wird in diesem Seminar an praktischen Beispielen gezeigt, wie organisatorische Maßnahmen und Lerneffekte bei den Mitarbeitern mit einem relativ geringen Kostenaufwand die größten Verbesserungspotenziale bieten. Technische Verbesserungen werden dann zusätzlich stufenweise vorgenommen bis schließlich der Rüstvorgang einen Bruchteil der ursprünglichen Zeit dauert.
Den Abschluss des Seminars bildet die konkrete Erarbeitung von Maßnahmen zur Rüstoptimierung in Form eines Aktionsplans.

Personenkreis
Fertigungsleiter, Produktionsplaner, Arbeitsvorbereiter, Meister, Gruppenleiter in der Produktion, Maschinenrüster, Werkzeug- und Betriebsmittelkonstrukteure

Teilnehmerzahl
Die Zahl der Teilnehmer ist auf 18 begrenzt.

Referent:
Dipl.-Ing. (FH) Timo Denner M.Sc., Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA), Stuttgart


Daten

Ort:   VDI-Haus Stuttgart, Hamletstraße 11, 70563 Stuttgart (Vaihingen)

Kurs-Gebühr:

 

Teilnahmegebühr

EUR 660,00

VDI-Mitglieder

EUR 620,00

 

Termin:

Kurs-Nr.:

12. Oktober 2011,  9.00 - 17.15 Uhr

11/30309/02

Anmeldung:  E-Mail:  wieland@vdi-stuttgart.de

   Programm zum Ausdrucken

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Letzte Änderung: 19.5.2011 St