Fabrikplanung

Neu- und Umgestaltung als Optimierungschance nutzen

 

• Erfolgsfaktoren der Fabrikplanung
• „Grüne Wiese“ oder besser Umnutzung?
• Standorte in den Zukunftsmärkten
• Planung von „Innen“ nach „Außen“
• Optimierung der logistischen Kette
• Integrierte Prozess- und Layoutplanung
• Flexible und modulare Fabrikstrukturen
• „Best-Practise“-Erfahrungsberichte

 

Lösungen speziell für mittelständische Unternehmen

 

14. Juli 2010
Beginn: 9.00 Uhr


Programm

Beginn  9.00 Uhr

 

Dr. Ludwig Traut
Fabrikplanung: Anforderungen, Planungssystematik und Erfahrungen
Ganzheitliche Planung von innen nach außen – Der Produktionsprozess als Ausgangspunkt der Planung – Optimierung der logistischen Kette – Effiziente Planung durch Stärkung der konzeptionellen Phase – Planungsstufen: Fertigungsstruktur und -abläufe, Betriebsmittel- und Flächendimensionierung, Layoutgestaltung, Standortplanung, Bebauungsplanung- und Baukonzept, Investitionsplanung – Beteiligung und Identifikation der Nutzer

 

Prof. Franz Maier
Planung, Realisierung und Projektmanagement am Beispiel internationaler Pharmaprojekte
Standortsuche – lokale Hindernisse – Planung – Genehmigung – Qualitätssicherungssysteme – Vertragsgestaltung – Kosten und Termine – Gewährleistung – Mängelmanagement – Erfahrungsberichte über: Chemische Produktionsanlage in Indien,  Tablettenproduktion in Irland , ein energieoptimiertes Bürogebäude in Deutschland, Liquida-Betrieb in Polen

 

Claus Stammler
Umsetzung einer Unternehmens-Philosophie in der Gebäudeplanung am Beispiel der Firma Föhl im Werk 3
Selbstverständnis des Architekten als Teil des Fabrikplanungs-Teams – Mitwirkung in der konzeptionellen Phase – Moderator der Beteiligten an der Gebäudeplanung – Optimierungsprozess zwischen Anforderungen aus der Umgebung, dem Baurecht, den Betriebsabläufen und der Wirtschaftlichkeitsaspekte

 

Mittagspause

 

Michael Lickefett
Wertstrom-Design – der Weg zur „schlanken“ Fabrik
Vorstellung der Methode – Eine neue Sicht auf die Produktion: Prozesse, Material und Informationsfluss in einem einzigen Bild – Gestaltungsrichtlinien für die „schlanke“ Produktion – Energie-Wertstrom: Erweiterung der Wertstrom-Methode um den Aspekt „Energieeffizienz“ in der Produktion – Praxisbeispiele: Wertstrom-Design bei einem Maschinen- und Anlagenhersteller und bei einem Serienfertiger

 

Harald Hertweck
„Atmende“ Fabrikstrukturen
Modulare Segmentierung in den Prozessen und Systemen – Beherrschung von Komplexität und Produktvielfalt – Kundenauftragsspezifische Fertigung im globalen Produktions-netzwerk – Abbildung von flussorientierten Wertschöpfungsketten – Das Produktionssystem als Erfolgsfaktor

 

Ludwig Traut
Fabrikplanung zur Prozessoptimierung nutzen
Kontinuierliche Anpassung der Fabrik an Produkt- und Prozessinnovationen – Neue Methoden des Produktionsmanagement integrieren – Layout zur Dokumentation des Veränderungsprozesses – Sprache des Layouts zur Einbindung der Betroffenen nutzen – Erfolgsfaktoren einer erfolgreichen Fabrikplanung – Resümee des Seminars

 

Ende des Seminars gegen 17.00 Uhr

 

– Änderungen am Inhalt und Ablauf des Seminars bleiben vorbehalten –


Zum Thema:

In immer kürzeren Anpassungszyklen verändern neue Produkte und Prozesse die Anforderungen an die Betriebsstätten. Mit der Globalisierung der Märkte und steigenden Produktionskosten stellen viele Unternehmen ihre abgestammten Standorte in Mitteleuropa in Frage. Die Entwicklung neuer Konzepte des Produktionsmanagements wie „Fraktale Fabrik“, „Just-In-Time-Production“ oder KVP heben die Bedeutung optimierter Betriebsstätten heraus:

·         Modulare Fabrikstrukturen mit autonomen Produktionseinheiten

·         Transparenz der betrieblichen Funktionen, Abläufe und Materialflüsse

·         Flexible Grundstücksbebauung und Gebäudenutzung

·         Fluss- und prozessorientierte  Layout-Gestaltung und optimierte Flächennutzung.

Der Strukturwandel erfordert nicht nur die Neuplanung funktionaler Betriebsstätten, sondern macht auch die Umnutzung und Revitalisierung bestehender Anlagen notwendig. Dabei gilt es, die Chancen der Umgestaltung zur Optimierung der Fertigungsstrukturen, Prozesse und Logistik zu nutzen.

 

Ziel des Seminars ist die

·         Darstellung der wesentlichen Erfolgsfaktoren für eine erfolgreiche Fabrikplanung

·         konzentrierte Vermittlung von Methoden und Techniken zur ganzheitlichen Fabrikplanung

·         Vorstellung realisierter Beispiele und Diskussion der Erfahrungen mittelständischer Unternehmen im In- und Ausland

·         Unterstützung der Teilnehmer bei ihren Entscheidungen für einen effizienten Planungsprozess und die Beherrschung der Umsetzungsrisiken

 

Seminarleitung:
Dr.-Ing. Ludwig Traut, ITO GmbH, Stuttgart

 

Referenten:
Dipl.-Ing. Harald Hertweck, Endress+Hauser GmbH & Co. KG, Maulburg
Dipl.-Ing. Michael Lickefett, Fraunhofer-Institut IPA, Stuttgart
Prof. Dipl.-Ing. Franz Maier, Nycomed GmbH, Singen
Dipl.-Ing. Claus Stammler, stammler architekten, Schorndorf
Dr.-Ing. Ludwig Traut, ITO GmbH, Stuttgart


Daten

Ort:
VDI-Haus Stuttgart, Hamletstraße 11, 70563 Stuttgart (Vaihingen)

Kurs-Gebühr:

 

Seminarpreis

EUR 660,00

VDI-Mitglieder

EUR 620,00

Je Seminartag sind EUR 25,00 für Beköstigung enthalten.

 

Termin:

Kurs-Nr.:

14. Juli  2010,  9.00 – 17.00 Uhr

10/30202/01

 

Für kurzarbeitende Unternehmen besteht die Möglichkeit einer Bezuschussung durch die Bundesagentur für Arbeit.

Könnte eine Bezuschussung für Sie in Frage kommen?

Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wir zeigen Ihnen gern, was Sie tun können.

Wir akzeptieren auch NRW-Bildungsgutscheine.

Ansprechpartner: Frau Wieland

((0711) 13163-10; wieland@vdi-stuttgart.de

Anmeldung:  E-Mail:  wieland@vdi-stuttgart.de

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Letzte Änderung: 31.05.10 Br