Ermittlung von Montagekosten
für die Kleinserien- und Einzelfertigung

 

Realitätsnahe Planzeiten als Voraussetzung für Kalkulation, Planung und Steuerung
Montage ist Kernprozess bei sinkendem anteil der Eigenfertigung
Wie schnelle Ermittlung von Montagezeiten möglich ist
Methoden der Zeitermittlung und deren Anwendung
Wirksame Ansatzpunkte für die Senkung der Herstellkosten

 

 

Hinweis: Dies ist das Programm einer früheren Veranstaltung. Änderungen möglich.

 

Programm

Beginn 9.00 Uhr

 

Dr. Eugen Bendeich
Aufgaben der Arbeitsvorbereitung; Notwendigkeit von Planzeiten
– Zeit- und Kapazitätsplanung – Auswirkungen ungenauer Planzeiten – Vorteile möglichst früher Zeitermittlung

 

Gestaltung der Teile und Produkte für eine optimierte Montage
– Fertigungs- und montagegerechte und sichere Teile und Produkte – Vorhandene Methoden der produktionsgerechten Gestaltung

 

Gestaltung von Systemen zur Montage
– Anforderungen der Montage bei Kleinserien- und Einzelfertigung – Produktions- und Montagekonzepte: Anwendungsbereiche – Anforderungen an Disposition, Logistik und Materialbereitstellung – Kennzahlen für Montagen – Wertschöpfungsanteil – Nutzen der Zeitanalysen für die Gestaltung von Arbeitsplätzen

 

Pause

 

Zeitanalyse als Voraussetzung für Produktivität
– Grundelemente von Montageaufgaben – Methoden für Zeitermittlungen: Multimomentaufnahme, Ablaufanalyse, Zeitaufnahme, Systeme vorbestimmter Zeiten, REFA-Zeitaufnahmen – Ermittlung von Zeiten für indirekte Aufgaben – Wiederverwendung von Zeiten durchgeführter Montagen – Daten aus Fertigungs- und Montageplänen – Schätzmethoden und Werkzeuge – Anwendungsgrenzen, Aufwand, Einsatzgebiete

 

Mittagspause

 

Henning Strube
Vorkalkulation für Kleinserien mit standardisierten Prozessbausteinen
– Verwendung von standardisierten Prozessbausteinen (MTM) – Aufbau von Vorkalkulationen (Kostenstrukturen) in der Kleinserie – Varianten von Vorkalkulationen unter wechselnden Bedingungen, Arbeitsmethoden, Standortdaten (Stundensätze, Verteilzeiten etc.) – Wechselnde interne Kalkulationsgrundlagen (Aufschläge, Gemeinkosten)

 

Pause

 

Andreas Heß
Regelbasiert kalkulieren mit Standard-Verfahrensmodulen
– Fertige Verfahrensmodule mit bereits hinterlegten Basiswerten – Stücklistenbezogene Zeit- und Kostenermittlung über Geometriedaten – Arbeitsgangbezogene Arbeitsweise – Integrationsmöglichkeiten in PPS-Systeme wie SAP

 

Stücklistenbasierte Montagezeit-Ermittlung im Maschinen- und Anlagenbau
– Import von Stücklisten und automatisches Erkennen von Wiederholteilen – Regelbasierte Zeitberechnung und flexibles Zuschlagssystem – Integrierbarkeit der mechanischer Zwischenbearbeitung – Basiswertermittlung durch Analysen

 

Pause

 

Dr. Eugen Bendeich
Montagezeitermittlung für Beispiele aus dem Teilnehmerkreis und Ableitung von Ansatzpunkten für Kosteneinsparungen

 

17.00 Uhr Ende des Seminars 

 

– Änderungen am Inhalt und Ablauf des Seminars bleiben vorbehalten –


Zum Thema

Voraussetzung für alle Planungen und Maßnahmen zur Verbesserung der Produktion sind realistische Daten über den Zeitbedarf für die auszuführenden Aufgaben.
Die beträchtlichen Anteile von Montagen an der Durchlaufzeit und bei den Lohnkosten werden häufig unterschätzt. Eine rechtzeitige Analyse liefert frühzeitig exakte Zielzeiten für die Kalkulation, die Planung und die Steuerung. Weiterhin können Kennzahlen gewonnen werden, die Ansatzpunkte für Verbesserungen der Abläufe und Arbeitssysteme geben.
Für die unterschiedlichen Anforderungen an die Zeitermittlung wurden zahlreiche Methoden entwickelt, die spezielle Kenntnisse und teilweise einen relativ großen Aufwand erfordern. Zur fertigungs- und montagerechten Produktgestaltung stehen nur bruchstückhafte Methoden bereit, die zudem meisten nur reaktiv wirken. Es fehlt eine Vorgehensweise, die bereits in frühen Phasen der Produktgestaltung Fertigungs- und Herstellkosten, den günstigsten Montageablauf, die benötigten Montagezeiten und die Montagekosten aufzeigen kann.
Produktionsunternehmen müssen heute immer mehr Varianten in kleineren Stückzahlen herstellen. Ein weiteres Problem ist die fehlende Wiederholhäufigkeit, etwa der Montagetätigkeiten.
Dadurch wird eine Planung der Abläufe und deren Standardisierung durch fehlende Erfahrungswerte erschwert. Die Abläufe werden dann zunehmend fehleranfällig.

 

Personenkreis
Das Seminar richtet sich an Fach- und Führungskräfte, die mit der Erstellung von Arbeitsplänen und Montageanweisungen zu tun haben. Mitarbeiter in Arbeitsvorbereitung, Produktionsplanung und Kalkulation.

 

Seminarleitung:
Dr. Eugen Bendeich VDI, Industrieberatung, Stuttgart

 

Referenten:
Dr. Eugen Bendeich VDI, Industrieberatung, Stuttgart
Andreas Heß HSI GmbH, Geschäftsführung, Erfurt
Henning Strube,THANOS Software GmbH, Deutsche Vertretung, Hannover


Daten

Ort:
VDI-Haus Stuttgart, Hamletstraße 11, 70563 Stuttgart (Vaihingen)

Kurs-Gebühr:

 

Seminarpreis

EUR 640,00

VDI-Mitglieder

EUR 600,00

Je Seminartag sind EUR 25,00 für Beköstigung enthalten.

 

Termin:

Kurs-Nr.:

29. Juni 2011,  9.00 – 17.00 Uhr

11/30122/01

 

Für kurzarbeitende Unternehmen besteht die Möglichkeit einer Bezuschussung durch die Bundesagentur für Arbeit.

Könnte eine Bezuschussung für Sie in Frage kommen?

Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wir zeigen Ihnen gern, was Sie tun können.

Wir akzeptieren auch NRW-Bildungsgutscheine.

Ansprechpartner: Frau Wieland

((0711) 13163-10; wieland@vdi-stuttgart.de

Anmeldung:  E-Mail:  wieland@vdi-stuttgart.de

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Letzte Änderung: 11.5.2011 St