Wege zu kurzen
Liefer- und Durchlaufzeiten
Kurze Lieferzeiten sind der Hebel für eine wirtschaftliche
Produktion
• Ergebnisverbesserung
und Kosteneinsparung
• Kurzfristige
flexible Reaktion auf Kundenwünsche
• Zeit-
und Bestandsreduzierung vor Kapazitätsauslastung?
• Durchgängiges
Auftragsmanagement
• Ermittlung
nicht-wertschöpfender Aktivitäten
• Gezielte
Verbesserung der Engpasskapazitäten für den „Fluss“
30. September 2009
Beginn: 8.45 Uhr
Ansatzpunke und Wege für kurze Liefer- und
Durchlaufzeiten
– Verschiedene Produktions-Typen und deren jeweiligen
Anforderungen – Kriterien dafür – Mögliche Maßnahmen: Verkürzung der
Entwicklungszeit, Produktionsanlauf und Lieferzeit, Wiederverwendung,
Standardisierung – Methoden zur Verkürzung der Auftragsbearbeitungszeit – Beschleunigung
von Material- und Informationsfluss
Produktionstypen und heute verfügbare Methoden
– Konzepte für die Planung und die verbrauchsorientierte Produktion
– Gestaltung des Informations- und Materialflusses für kurze Durchlaufzeiten –
Zuordnung Produktart und Materialfluss
Pause
Produktionsplanung und -steuerung für unterschiedliche
Produktionstypen
– Vorhandene Organisationskonzepte – zentrale oder
dezentrale Lösungen – Flexibilität und Kapazitätsabstimmung vereinbaren –
Planung und „drückende“ Steuerungsmethoden – Verbrauchsgesteuerte „ziehende“
Verfahren – Mischformen
Analyse und Bewertung der Ist-Situation
– Ursachen und Maßnahmen zur Verkürzung langer Durchlaufzeiten
– Aufnahme und Bewertung des Informations- und Materialflusses – Schwerpunkte
an Zeitverbrauch und Kosten – Wertschöpfende, nicht-wertschöpfende
Aktivitäten: Eliminierung, Beschleunigung, Parallelisierung
Mittagspause
Verbesserungen bei Serienfertigung
– Layout, Materialfluss, Produktions-Mix, Planung und
Steuerung – Kleine Lose zur Ausschaltung von Liegezeiten – Von der Fertigung in
Losen zum gleichmäßigen Fluss (EPEI, „Produktrad“) – Optimierung des
Verhältnisses von Rüstzeiten und Kapazitätsnutzung
Verbesserung
Kleinserienfertigung
– Entkopplungspunkt zwischen „auftragsspezifischer“ und „kundenspezifischer“
Fertigung – Beispiele
Maßnahmen bei Einzelfertigung, Anlagenbau und Projekten
– Auftragsmanagement bei Projektstruktur – Bedeutung der indirekten
Bereiche – Projekte mit Engineering-Anteil
beschleunigen – Abhängigkeit von Zeit und Kosten – Produkt- und Fertigungsfamilien
(Gruppentechnologie) zur Optimierung der Teilefertigung – Beispiele
Pause
Harry Hezel
Reduktion von Durchlaufzeiten durch intelligente und
kundenangepasste Produktionsplanungs- und Steuerungssysteme
– Beispielhafte Darstellung der Durchlaufzeitreduktion
anhand unterschiedlicher Branchen und Fertigungstypen – Praxisbeispiele:
Hersteller von Sondermaschinen (Handhabungstechnik), Zulieferer KFZ- und
Flugzeughersteller – Methodenkasten in Abhängigkeit des Fertigungstypus und Rahmenbedingungen
– Vorgehensweise zur Optimierung der PPS im Hinblick auf die Reduktion von
Durchlaufzeiten
Robert Schmid
Mit Lean Production
zu kurzen Durchlaufzeiten – Praxisbeispiele der Firma Noventa
– Vorgehensweise bei der Umsetzung – Linienauslegung – „Chacku Chacku“-Prinzipien
– Ziehende Materialsteuerung – Lieferzeit entkoppeln von der
Durchlaufzeit – Logistik im Takt – Durchlaufzeit und der Einfluss auf die
Qualitätskosten – Nivellieren in der Praxis
Beispiele aus dem Teilnehmerkreis
– Bewertung Ist-Situation von der Auftragsannahme zur Auslieferung
– Erreichbare Verbesserungen
Ende
des Seminars gegen 17.30 Uhr
– Änderungen am Inhalt und Ablauf des Seminars bleiben
vorbehalten –
Kurze
Lieferzeiten sind ein messbarer Kundennutzen. Sie erlauben zeitlich begrenzte
Marktpotenziale besser auszuschöpfen und werden oft preislich honoriert, da mit
kurzen Lieferzeiten auch die Zahl der Wettbewerber abnimmt.
Der Vorteil für den Kunden: er
kann flexibler auf Markterfordernisse reagieren, den Planungsaufwand und
Risiken verringern, und gleichzeitig seinen Kunden kürzere Lieferzeiten und
eine höhere Liefertreue gewährleisten.
Benötigt wird ein möglichst
einfacher und transparenter Materialfluss und geeignete Abläufe für eine
auftragsbezogene Herstellung, die auf Bedarfsschwankungen rasch reagieren und
eine kostengünstige Produktion ermöglichen.
Durchlaufzeitverkürzungen werden
durch die Verkleinerung der Losgrößen, der Mindestbestände und der Reduzierung
der Puffer-Transport- und Liegezeiten angestrebt. „One-piece-flow“
gibt Teile weiter und eliminiert Zeiten.
In der Montage kann der Aufbau von Prozessketten kurzfristig umgesetzt
werden. In der Fertigung sind aufwendigere Maßnahmen notwendig.
Vorgestellt werden Methoden für
– Ermittlung der jeweiligen Wertschöpfung
– Zuordnung direkter und indirekter Kosten zu den Prozessen
– Erfassung und Darstellung der Verläufe von Zeiten,
Kapazitäten und Kostenanfall als Kosten-Zeit-Profile
– Ermittlung der Beziehungen zwischen Zeiten und Kosten
Den Teilnehmern werden Konzepte, Werkzeuge und Techniken
vorgestellt, die die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig verbessern.
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Außerdem bieten wir ein Seminar mit dem Titel “Weniger und kürzer Rüsten” an. Teilnehmer aus einem Unternehmen, die beide Seminare besuchen, zahlen EUR 920,00 für beide Seminare. Bei der Anmeldung bitte entsprechend angeben. |
Seminarleitung:
Dr.-Ing. Eugen Bendeich, Industrieberatung, Stuttgart
Referenten:
Dr.-Ing. Eugen Bendeich, Industrieberatung, Stuttgart
Dipl.-Kfm. Harry Hezel, PROTEMA Unternehmensberatung GmbH, Stuttgart
Robert Schmid, Berater
Lean Production,
Noventa Consulting AG, Diepoldsau
(CH)
Ort:
VDI-Haus Stuttgart,
Hamletstraße 11, 70563 Stuttgart (Vaihingen)
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Kurs-Gebühr: |
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Teilnahmegebühr |
EUR 620,00 |
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VDI-Mitglieder |
EUR 610,00 |
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Bei gemeinsamer Buchung
mit dem Seminar „Weniger und kürzer Rüsten“ |
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Termin: |
Kurs-Nr.: |
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30. September 2009, 8.45 – 17.30 Uhr |
09/30118/02 |
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Für
kurzarbeitende Unternehmen besteht die Möglichkeit einer Bezuschussung durch
die Bundesagentur für Arbeit. Könnte eine
Bezuschussung für Sie in Frage kommen? Bitte setzen Sie
sich mit uns in Verbindung, wir zeigen Ihnen gern, was Sie tun können. Wir akzeptieren
auch NRW-Bildungsgutscheine. Ansprechpartner:
Frau Wieland ((0711) 13163-10; wieland@vdi-stuttgart.de |
Anmeldung: E-Mail: wieland@vdi-stuttgart.de
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Letzte Änderung: 29.07.09 Br