Seminar Zuverlässigkeitssicherung technischer Produkte
- Vorgehensweise
entsprechend VDA 3 Teil 2
- Erprobte Methoden und Vorgehensweisen zur Überprüfung der Lebensdauer
Spezialseminar für
Unternehmen aus den Branchen
Maschinenbau, Elektrotechnik und Kfz-Zuliefer-Industrie
1. Tag - Vormittag, Beginn 9.00 Uhr
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Grundlagen zu Zuverlässigkeitsplanung und -nachweis |
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Definition der "Zuverlässigkeit" |
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Bedeutung von Zuverlässigkeitsuntersuchungen für die Industrie |
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Anwendungsbereiche der
Zuverlässigkeitssicherung |
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Experiment zur Ermittlung von Lebensdauern |
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Durchführung eines Lebensdauer-Experiments im Seminar |
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Visualisierung der Versuchsergebnisse |
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Mit der "relativen
Summenhäufigkeit" Ergebnisse visualisieren |
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Die "Weibull"-Verteilung zur Beschreibung der Lebensdauer- bzw. Ausfallstatistik |
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Begriffsdefinitionen: |
1. Tag - Nachmittag
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Das "Weibull"-Wahrscheinlichkeitspapier (Lebensdauer-Netz) |
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Visualisierung des Lebensdauer-Gesetzes im Wahrscheinlichkeitspapier |
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Durch die "Badewannenkurve" unterschiedliche Ausfallmechanismen (Frühausfälle, Zufallsausfälle, Ermüdungsausfälle) darstellen und interpretieren |
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Die Parameter der Weibull-Verteilung: |
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Planung von Lebensdauerversuchen |
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Vor welchem statistischen Hintergrund findet die Prüfplanung statt? |
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Verschiedene
Teststrategien: |
Ende des 1. Seminartages gegen 17.00 Uhr
2. Tag - Vormittag, Beginn 9.00 Uhr
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Auswertung von Lebensdauerversuchen |
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Zeichnerische Ermittlung der charakteristischen "Lebensdauer T" |
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Zeichnerische Ermittlung der "Ausfallsteilheit b" |
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Umgang mit 3-parametrigen Lebensdauerverteilungen |
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Ermittlung des "Vertrauensbereiches" |
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Ermittlung des Lebensdauergesetzes mit EXCEL |
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Auswertung von
unvollständigen Tests |
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Teststrategien |
2. Tag - Nachmittag
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Bestimmung der Gesamtzuverlässigkeit |
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Beurteilung der Gesamtzuverlässigkeit eines Systems bei Kenntnis der Zuverlässigkeit von Baugruppen |
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Vorgehen bei "redundanten
Baugruppen" und "Baugruppen in Serie" |
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Planung des Erprobungsprogramms |
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Festlegung der Zahl der Prüfeinheiten unter den Kriterien "Mindest-Zuverlässigkeit" und "Vertrauens-Niveau" mit Hilfe des Larson-Nomogramms |
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Festlegung der
Prüfeinheiten in Abhängigkeit von der Zahl der Prüfeinheiten und der Zahl der
Ausfälle |
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Möglichkeiten zur Verringerung des Prüfaufwands |
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Beschleunigte Versuche durch Laststeigerung (Arrhenius-Modell) |
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Reduzierung der Prüf-Einheiten
durch Nutzung von Vorinformationen: Bayesche
Statistik |
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Schlussdiskussion und Hinweise für die Umsetzung in die betriebliche Wirklichkeit |
Ende des Seminars gegen 17.00 Uhr
- Änderungen am Inhalt und Ablauf bleiben vorbehalten -
Die Zuverlässigkeit
ist eine zwingende Teileigenschaft der Qualität eines Produktes. Jedes
wettbewerbsfähige Unternehmen ist gezwungen, verstärkte Anstrengungen zu
unternehmen, die Zuverlässigkeit seiner Produkte zu verbessern. Betroffen sind
davon die Hersteller hochwertiger technischer Produkte wie zum Beispiel der
Luft- und Raumfahrt, dem Automobilbau und dem Maschinen- und Anlagenbau.
"Zuverlässigkeit" muss bereits im frühen Stadium der
Produktentwicklung geplant werden. Ob die Ziele auch erreicht werden, muss
systematisch nachgewiesen werden.
Zur Beurteilung und Lösung von Aufgaben der Zuverlässigkeit sind systematische
und anwendungsnahe Kenntnisse erforderlich. Sie
umfassen das Wissen über Zuverlässigkeitskenngrößen, die Zuverlässigkeitsberechnung
von elementaren Systemstrukturen, die Modelle zur Zuverlässigkeitsberechnung
allgemeiner Systeme sowie Methoden des Zuverlässigkeitsnachweises.
Die im Seminar erworbenen Kenntnisse werden durch Übungen vertieft. Beispiele
aus der Praxis zeigen die jeweilige Problematik auf, die meist nicht im
"Lehrbuch" nachzulesen ist. Die Seminar-Teilnehmer können eigene
Aufgabenstellungen einbringen, die als Fallbeispiel behandelt werden.
Zielsetzung ist, die Teilnehmer in die Lage zu versetzen, die entsprechenden
Methoden für Ihre Fragestellung im Unternehmen effizient einzusetzen. Ein
einfach zu verwendendes EXCEL-Tool wird zur
Verfügung gestellt.
Seminarziel
Die Teilnehmer
lernen die Vorgehensweisen und Methoden der Zuverlässigkeitsplanung und dem
Zuverlässigkeitsnachweis kennen und werden befähigt, sie im Betrieb anzuwenden.
Referent:
Wolfgang Glatthorn,
WGQ Unternehmensberatung, Rottenburg
Wolfgang Glatthorn, Studium der Mathematik und Physik, 15 Jahre
Berufspraxis bei der IBM Deutschland GmbH in Sindelfingen in den Bereichen
Forschung und Entwicklung, Qualitätsmanagement und Produktion. Seit 13 Jahren
ist Herr Glatthorn als selbständiger Unternehmensberater tätig.
Herr Glatthorn beschäftigt sich seit 30 Jahren mit dem Gebiet der Lebensdaueruntersuchungen,
vornehmlich in den Branchen Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrt,
Computerfertigung und der Pharmazie.
Ort:
VDI-Haus Stuttgart,
Hamletstraße 11, 70563 Stuttgart (Vaihingen)
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Kurs-Gebühr: |
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Teilnahmegebühr |
EUR 875,00 |
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VDI-Mitglieder |
EUR 815,00 |
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Termin: |
Kurs-Nr.: |
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16. und 17. November 2011, 9.00 - 17.00 Uhr |
11/30115/03 |
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Mehr zu wissen wird
preiswerter... |
Anmeldung: E-Mail: wieland@vdi-stuttgart.de
Programm zum Ausdrucken
Copyright © 2011 / Br / VDI - Württembergischer Ingenieurverein,
Stuttgart
Letzte Änderung: 19.5.11 St