Seminar Angebots- und Kostenkalkulation im Maschinen- und Anlagenbau


 

Angebots- und Kostenkalkulation im Maschinen- und Anlagenbau

Produktkonfiguration von Maschinen, komplexen technischen Produkten und Anlagen mit EDV

 

• Die wichtigsten Verfahren zur Kostenermittlung mit und ohne EDV
• Kostenermittlung zur Angebots- und Projektkalkulation bei Kleinserien, Serienfertigung, Anlagenbau und Einzelfertigung
• Vorstellung beispielhafter Software, Schnitt-stellen zu ERP / PPS-Systemen
• Beispiele für Baugruppen, Maschinen und Anlagen
• „Best-Practice“-Beispiele

 

26. März 2010
Beginn: 8.45 Uhr


Programm

Begrüßung und Einführung in die Thematik

 

Dr. Eugen Bendeich
Kosten-Schätzung für Maschinen und Anlagen
– Anforderungen, Ziele: schnelle, optisch ansprechende, kundengerechte Angebote – Grundlagen, verfügbare Methoden – Lösungen für Produktgestaltung, Modularisierung, Produktkonfigurationen – Strukturierung der Produkte – Vorgehensweise und Methoden zur Kostenermittlung – Notwendige und erreichbare Genauigkeit – Kostenschätzung mit unvollständigen Daten

 

Dr. Eugen Bendeich
Kosten-Schätzung für Projekte
– Vorgehensweise und Methoden – Ermittlung der Aufgaben
– Ermittlung der Ressourcen und Zeitbedarf – Beispiele

 

Mittagspause

 

Hermann Kraus
Auswahl eines Angebotskonfigurators
– Wunschzettel – geordnetes Requirement-Verfahren
– Geschäftsprozesse im Vertrieb – unbekannte Wesen? – Ist unser Vertriebsordner für den Ofen? – Produkt-Formalisierung – Eine Frage des Ausdrucks – Mit EXCEL und WORD oder ohne? – Pflegeaspekte – Plattform und CRM / ERP-Systemanschluss – Vertragsaspekte und Return on Invest

 

Die Angebots-Autobahn: Investitionsgüter-Angebote schnell, korrekt und vollständig erstellen
– Effiziente Pflegewerkzeuge – Produktstrukturierung mit Versionsverwaltung – „Roter Faden“ zur Laienbedienung – Mehrsprachigkeit und Flexibilität beim Angebotstext – Auswahl und Bewertung von Systemen – Beispiel bei TROESTER GMBH & Co.KG, Bereich Kabel

 

Pause

 

Holger Senn
Produktkonfiguration = „gelebte“ Modularisierung
– Vorteile und Nutzen einer bedarfsanalytischen Produktkonfiguration im Maschinen- und Anlagenbau
– Der Markt bestimmt die Variantenvielfalt – Lösungswege hin zur Standardisierung durch konsequente Nutzung eines Produktkonfigurators – Beispiel-Konzept bei der Battenfeld Extrusionstechnik GmbH in Bad Oeynhausen

 

Robert Kurzweil
Anwenderbericht: Einsatz einer Konfigurationslösung für Gabelstapler bei Still Wagner Reutlingen

 

Pause

 

Dr. Struck
Angebots- und Projektierungssystem LEEGOO BUILDER
– Systemaufbau und Einsatzbereiche „Inhouse“, „mobil“, „Internet“
– Möglichkeiten der Produktkonfiguration mit und ohne Produktbaukästen – Preiskalkulation und Projektierung im Maschinenbau – Erzeugung von Angebotsdokumenten, Kalkulationsblättern – Fallbeispiel ALD Vacuum Technologies GmbH Hanau

 

Jürg Grest
Produkt->Konfiguratoren und Angebotskalkulation am Beispiel einer Filament-Spinnmaschine
– Unternehmen und Produktespektrum
– Aufgabe und Zielsetzung – Lösungskonzept – Systemaufbau Konfiguratoren, Kalkulationsschema – Ausführung und Einsatzerfahrungen

 

Dr. Eugen Bendeich
Diskussion, Besprechung von Praxisfällen aus dem Teilnehmerkreis

 

Ende des Seminars gegen 17.30 Uhr

 

– Änderungen am Inhalt und Ablauf bleiben vorbehalten –

 

Außerdem bieten wir ein Seminar mit dem Titel „Kurz- und Schnellkalkulation von Maschinen und Anlagen“ an. Teilnehmer aus einem Unternehmen, die beide Seminare besuchen, zahlen EUR 895,00 für beide Seminare.

 


Zum Thema:

Im Frühstadium der Projekte sind oft der Materialverbrauch, Fertigungsabläufe oder Fertigungszeiten kaum bekannt. Daher werden Kalkulationsverfahren benötigt, die
– auf Kostengesetzmäßigkeiten
– auf Kostenkennzahlen
– auf Vergleichen, Schätzungen und anderen Erfahrungsdaten
aufbauen.
Gewichtskosten, Relativkosten und Sonderformen der Kalkulation können dort helfen, wo noch keine Arbeitspläne vorhanden sind.
Unternehmen müssen Angebote schnell und mit vertretbarem Aufwand erstellen.
Die Dynamik der Märkte, schnelle technologische Änderungen und zunehmender Wettbewerb verlangen mehr Produktvarianten, kürzeren Produktlebensdauern sowie möglichst kurze Lieferzeiten.
EDV-gestützte Systeme ermöglichen Maschinen und Anlagen aus bereits vorhandenen Lösungen zu konfigurieren und zu kalkulieren.
Konfigurierung hilft, aus einem komplexen Produkt mit einer Menge an Optionen, Funktionen und Abhängigkeiten schnell bei vertretbarem Aufwand eine kundenspezifische, fehlerfreie Produktvariante als Angebot zu erstellen. Das Seminar zeigt, welche Möglichkeiten für Projektkalkulationen, Vorkalkulationen und mitlaufende Kalkulationen bestehen. Die tatsächlich erreichbaren Genauigkeiten werden besprochen.

 

Zielsetzung des Seminars
EDV-gestützte Kalkulationsverfahren werden mit Beispielen und Fallstudien erläutert, ihre Möglichkeiten und Grenzen dargestellt und die Voraussetzungen sowie Bedingungen für die Anwendung der einzelnen Verfahren aufgezeigt.

Informationsstände führender Hersteller bieten zusätzliche Informationen. 

 

Seminarleitung:
Dr.-Ing. Eugen Bendeich, Industrieberatung, Stuttgart

 

Referenten:
Dr.-Ing. Eugen Bendeich, Industrieberatung, Stuttgart
Jürg Grest, Swiss Tex Winterthur AG, Winterthur (CH)
Holger Senn, camos Software und Beratung GmbH, Stuttgart
Robert Kurzweil, Leiter Produktmanagement, STILL WAGNER GmbH, Reutlingen
Dipl.-Ing. Hermann Kraus, Planware GmbH, München
Dr.-Ing. Diethard Struck, EAS Engineering Automation Systems


Daten

Ort:
VDI-Haus Stuttgart, Hamletstraße 11, 70563 Stuttgart (Vaihingen)

Kurs-Gebühr:

 

Teilnahmegebühr

EUR 620,00

VDI-Mitglieder

EUR 580,00

Bei gemeinsamer Buchung mit dem Seminar „Kurz- und Schnellkalkulation von Maschinen und Anlagen“


EUR 895,00

 

Termin:

Kurs-Nr.:

26. März 2010, 8.45 Uhr bis 17.30 Uhr

10/30107/01

 

Für kurzarbeitende Unternehmen besteht die Möglichkeit einer Bezuschussung durch die Bundesagentur für Arbeit.

Könnte eine Bezuschussung für Sie in Frage kommen?

Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wir zeigen Ihnen gern, was Sie tun können.

Wir akzeptieren Bildungsgutscheine und NRW-Bildungsschecks.

Ansprechpartner: Frau Wieland

((0711) 13163-10; wieland@vdi-stuttgart.de

Anmeldung:  E-Mail:  wieland@vdi-stuttgart.de

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Letzte Änderung: 26.2.10  St