Seminar Kostenermittlung ohne Arbeitspläne Angebots- und Schnellkalkulation für Teile und Baugruppen
Kostenermittlung ohne Arbeitspläne
Angebots- und Schnellkalkulation für Teile und Baugruppen
• Vollkostenrechnung und Zielkostenrechnung
• Aufgaben der Kostenermittlung in der Angebotsphase und Frühphase der
Produktentstehung
• Methoden zur Kurzkalkulation
• Beispiele für Dreh-, Fräs-, Schleifbearbeitung
• Beispiele für Baugruppen, Baureihen
• Fallbeispiele aus dem Teilnehmerkreis
1. Seminartag, Beginn 10.00 Uhr
Dr.
Thilo Lang
Kosten- und
Leistungsrechnung im Industriebetrieb
– Aufgaben und Grundbegriffe – Kostenarten- und Kostenträgerrechnung
Vollkostenrechnung
– Aufbau und Gliederung des Betriebsabrechnungsbogen (BAB) –
Verteilung der Gemeinkosten auf die Kostenstellen
– Berechnung der Zuschlagssätze im Betriebsabrechnungsbogen – Maschinenplatz, maschinenabhängige Fertigungsgemeinkosten – Schwächen und Grenzen der Vollkostenrechnung
Mittagspause
Kostenartenrechnung
– Abhängigkeit der Kosten von der Beschäftigung – Fixe und
variable Kosten, Fixkostendegression – Verfahren der Kostenaufspaltung in fixe
und variable Kosten
Deckungsbeitragsrechnung
als Teilkostenrechnung
– Deckungsbeitragsrechnung als Stückrechnung – Produktbezogene
Deckungsbeitragsrechnung – Vergleich zwischen Vollkosten- und
Teilkostenrechnung – Bestimmung der Preisuntergrenze – Gewinnschwelle /
„Break-Even-Point“ – Eigenfertigung oder Fremdbezug
Dr.
Eugen Bendeich
Zielkostenrechnung
(„Target Costing“)
– Vorgehensweise bei der Zielkostenrechnung – Vorteile der
Zielkostenrechnung gegenüber „Kosten-Plus-Denken“
Unterschiedliche
Kalkulationsverfahren und Kurzkalkulation
– Kalkulation Mehr- und Minderausstattung, Varianten – Ein-
und mehrvariable Verfahren – Gewichtskosten-Kalkulation –
Materialkosten-Methode – Plankalkulation, Ausstattungen und Varianten –
Kostenwachstumsgesetze am Beispiel von Schmiedeteilen und gegossenen Teilen
Ende des 1. Seminartages ca. 18.00 Uhr
2. Seminartag, Beginn 8.30 Uhr
Dr.
Eugen Bendeich
Kostenwachstums-Gesetze
– Kostenermittlung aus ähnlichen Teilen und Produkten –
Kostenfunktionen, grafische Ermittlung – Methode „kleinste Quadrate“,
Regressionsanalyse – Hoch-Tief-Methode
Kalkulation der Fertigung von
rotationssymmetrischen Teilen
– Berechnung über Zerspanvolumen: Schruppbearbeitung
Berechnung von
Bearbeitungsoberflächen
– Drehen, Schleifen, Schleifteile – Wachstumsgesetze
Mittagspause
Berechnung
prismatischer Teile: Fräsen, Schleifen, Bohren
– Berechnungsverfahren, Volumen, Gewicht, zu bearbeitende
Flächen
Kostenwachstumsgesetze prismatischer Teile
Kalkulation von
Oberflächenbehandlungen
– Lackieren, Galvanisieren – Glühen, Härten
Ermittlung Kostenwachstumsgesetze
– Ähnlicher und -halbähnlicher Lagerbock mit
doppelter Größe
Kalkulation und
Vergleich verschiedener Herstellarten
– Beispiel: Lagerbock Vollmaterial, Gussteil –
Größenveränderungen, Wachstumsgesetze für Volumen und Kosten
Kalkulation für Schneiden, Fügen, Schweißen, Lackieren
Kalkulation von Blechen und Schweißkonstruktionen
– Kalkulation über Gewicht – Kalkulation über Volumen und
Länge für Schweißnähte und Elektrodenverbrauch – Kalkulation eines Lagerbocks
in Schweißkonstruktion
Kalkulation von Teilen aus Teilnehmerkreis
Ende des Seminartages gegen 17.30 Uhr
3. Seminartag, Beginn 8.30 Uhr
Andreas
Heß
Regelbasierte Kalkulation, Arbeitsplanung und
Sollzeit-Ermittlung
– Fertige Verfahrensbausteine – Einfache firmenspezifische
Anpassungen und Erweiterungen – Gemeinsame Wissensbasis für Angebotskalkulation
und Arbeitsplanung – Eigenständiges System oder Nutzung Daten aus ERP-System
(Beispiel SAP R/3)?
Kalkulationsbausteine für Drehen, Schleifen,
Fräsen, Bohren, Erodieren, Verzahnung
– Vorgefertigte Kalkulationsbausteine – Erweiterbare Wissensbasis –
Wählbare Genauigkeitsklassen
Mittagspause
Dr.
Eugen Bendeich
Kalkulationsgenauigkeit
und Aktualität
– Aktualisierung von Vergangenheitsdaten – Maßnahmen zur Erhöhung der
Genauigkeit, Fehlerausgleich – Produktstrukturen: Elemente eines Produktes und
dessen Kostenanteile – Notwendige und erreichbare Genauigkeit bei
unvollständigen Kostenwerten – Beispiel Antrieb
Kosten-Schätzung Anlagen und Maschinen
– Bedeutung der Produktstruktur – Kalkulation über Kosten
bestimmende Einzelteile, Kalkulation über Kosten für Haupteinrichtung und
Apparate Basiskostenmethode, Zuschlagsmethode – Faktor-Methode – ABC-Analyse,
„Lorenzkurve“ der Kostenstruktur – Notwendige Genauigkeit und Kostenanteil,
Fehlerausgleich
Kosten-Schätzung Projekte
– Kalkulation von Projektkosten – Investitionskosten,
Kostenwachstum gegenüber Anlagen anderer Größe oder Leistung –
Kapital-Kosten-Kapazitäts-Modell (nach Chilton) – Beispiele
Kalkulation von Fallbeispielen aus dem Teilnehmerkreis – Schlussdiskussion
Ende des Seminars gegen 16.30 Uhr
– Änderungen am Inhalt und Ablauf bleiben vorbehalten –
Bereits in den frühen Phasen der Produktentwicklung und
Konstruktion sind erforderlich:
– schnelle und hinreichend genaue Kalkulationen
– frühzeitige Kostenzielvorgaben
– mitlaufende Kalkulationen während
des Konstruktionsprozesses und
– eine verbesserte Nachkalkulation.
Oft sind Materialverbrauch, Fertigungsabläufe oder Fertigungszeiten kaum
bekannt. Daher werden Kalkulationsverfahren benötigt, die
– auf Kostengesetzmäßigkeiten,
– auf Kostenkennzahlen,
– auf Vergleichen und Schätzungen oder
anderen Erfahrungsdaten aufbauen.
Diese Verfahren sind nur dann zuverlässig und ausreichend, wenn Erfahrungen und
Nachkalkulationen einfließen.
Zielsetzung und Inhalte des Seminars
Die Verfahren zur Kurz- und Schnellkalkulation werden mit
Beispielen und Fallstudien erläutert, ihre Möglichkeiten und Grenzen
dargestellt und die Voraussetzungen für die Anwendung der einzelnen Verfahren
aufgezeigt.
Der Schwerpunkt liegt bei Teilen und Baugruppen für die
Kalkulation von Maschinen und Anlagen.
Jeder Teilnehmer erhält eine Arbeitsunterlage mit den zur praktischen Anwendung benötigten Formeln und Begriffen.
Seminarleitung:
Dr.-Ing. Eugen Bendeich, Industrieberatung, Stuttgart
Referenten:
Dr.-Ing. Eugen Bendeich, Industrieberatung, Stuttgart
Andreas Heß, HSi GmbH, Erfurt
Dr. Thilo Lang, Stuttgart
Ort:
VDI-Haus Stuttgart, Hamletstraße
11, 70563 Stuttgart (Vaihingen)
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Seminarkosten: |
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Seminarpreis |
EUR 1.150,00 |
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VDI-Mitglieder |
EUR 1.090,00 |
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Termin: |
Kurs-Nr.: |
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9. März 2011, 10.00–18.00 Uhr |
11/30103/01 |
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Letzte Änderung: 24.1.2011 St