Seminar Technische Dokumentation im Umfeld der Produkthaftung in den USA
Beginn: 9.00 Uhr
1. Eine
zerklüftete Rechtslandschaft in den USA
- Bundesstaatliches
Recht - Bundesrecht - Selbstständige Gerichtszüge - Prinzipien des Common Law
2. Basics zum Produkthaftungsrecht
2.1
Vertrag, Fahrlässigkeit und verschuldensunabhängige Haftung
-
"Ausdrückliche" Zusagen - "Implied Warranties" - Bedeutung der Produktdarstellung -
Maßstäbe der Fahrlässigkeitshaftung - Maßstäbe der verschuldungsunabhängigen
Haftung
2.2 Vor
den Schranken des Gerichts ...
Vorprozessuale
Beweisermittlung - Offenlegung ("Discovery")
- Einforderung von Dokumenten - "Discovery" im Ausland -
Zielsetzungen
Strafschadenersatz
(Strafgelder)
- Höhe des Strafschadensersatzes - Gesetzliche Begrenzungen - Kriterium des
"verwerflichen" Verhaltens
Durchführung von
Produkthaftungsklagen
- Bedeutung der "Discovery" (Offenlegung) - Bedeutung der
Hauptverhandlung - Bewährte Taktiken in der Hauptverhandlung
3.
Technische Dokumentation und Produkthaftung
- "Instructions and Warning" -
"Failiure to warn" - Sprachwahl in den USA
- Erforderliche Inhalte in den Nutzerinformationen - Außendarstellung und
Nutzerinformationen
3.1
Besonderheiten der spezifischen Anwendergruppen
- Niedriges
Kenntnisniveau - Vorinformierte Benutzer? - Steuerung durch Schulung
3.2
Bedeutung der ANSI Z 535-Reihe
- Inhalte der ANSI
Z 535-Reihe - Nutzung zur Rechtsverteidigung
3.3 Warn-
und Sicherheits-Hinweise für den US-Markt
- Bedeutung der
Information direkt am Produkt - Optische Hervorhebungen - Elektronische Medien
4. Erfolgreiche Rechtsverteidigung - der "gute" Cowboy
5. Schritte zum Aufbau einer "rechtssicheren" Dokumentation
- Änderungen am Inhalt und Ablauf des Seminars bleiben vorbehalten -
Über die Produkthaftung
in den USA bestehen viele Unklarheiten. Dies gilt insbesondere für die
Anforderungen an die technische Dokumentation. Tatsächlich unterscheiden
sich die inhaltlichen und formalen Anforderungenin
vielen Details vom europäischen Rechtsstandard. Es gibt kein einheitliches
Haftungsrecht in den USA, da in jedem US-Bundesstaat andere Haftungsnormen
gelten. Doch es können allgemein gültige Grundsätze formuliert werden. Das gilt
insbesondere für die Instruktionspflicht. Sie ist mit die
wichtigste Fehlerkategorie, die zur Produzentenhaftung führen kann.
Das Seminar gibt einen Überblick über die teilweise sehr
unterschiedliche Rechtslage in den USA. Die Teilnehmer erhalten einen sehr
realen Eindruck von der Produkthaftung in den USA vermittelt. Verbunden ist die
theoretische Darstellung mit praktischen Hinweisen zur Entwicklung einer eigenen
"Überlebensstrategie" für die technische Dokumentation am
US-Markt.
nicht erst seit der Einführung der ANSI 535.6 im Jahr 2006 macht der US-Markt
mit seiner problematischen und teilweise unübersichtlichen Rechtslage von sich
reden. Doch lässt sich dieser Markt wirklich so schwer einschätzen? Drohen
einem Unternehmen im Schadensfall tatsächlich Millionenklagen? Wie
aussichtsreich sind Vergleiche und wie lässt sich die unterschiedliche
Rechtsprechung der einzelnen Bundesstaaten nützen? Wie sehen die rechtlichen
Realitäten in den USA wirklich aus? Hier gibt es viele Mythen und Aufklärung
tut daher not.
Referent:
Jens-Uwe Heuer, Rechtsantwalt, Herfurth &
Partner, Hannover
Jens-Uwe Heuer ist Rechtsanwalt bei Herfurth
& Partner und für den Bereich Betrieb und Haftung verantwortlich. Ein
Praxisschwerpunkt liegt insbesondere im Bereich der Managerhaftung, der
Produkthaftung und der Haftung wegen Verstößen gegen gewerbliche Schutzrechte.
Herr Heuer ist Autor und Herausgeber verschiedener Fachbücher und Sammlungen.
Ort:
VDI-Haus Stuttgart,
Hamletstraße 11, 70563 Stuttgart (Vaihingen)
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Kurs-Gebühr: |
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Teilnahmegebühr |
EUR 680,00 |
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VDI-Mitglieder |
EUR 640,00 |
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Termin: |
Kurs-Nr.: |
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12. September 2011, 9.00-17.00 Uhr |
11/20618/02 |
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Mehr zu wissen wird
preiswerter... |
Anmeldung: E-Mail: wieland@vdi-stuttgart.de
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Letzte Änderung: 30.6.11 St