Oberflächenrauheit
Kenngrößen richtig
interpretieren, funktionsgerecht auswählen und normgerecht eintragen
• Grundmerkmale
technischer Oberflächen
• Oberflächen-Messtechnik
• Profil-Filter
• Messbedingungen
• Oberflächen-Kenngrößen
• Normgerechte Zeichnungseintragung
• Annahmekriterien
28. Oktober
2009
Beginn:
9.00 Uhr
Einführung in die
Thematik
• Funktion einer Oberfläche
• Grundmerkmale technischer Oberflächen
Oberflächen-Messtechnik
• Tastschnitt-Verfahren
• Tastspitze und Auswahl einer geeigneten Tastspitze
• Tastsysteme (Bezugsebenen-, Ein- und Zweikufentastsystem)
• Berührungslose Mess-Systeme
Profil-Filter
• Gestaltabweichungen (Primär-, Welligkeits- und Rauheitsprofil)
• Grenzwellenlänge und Übertragungs-Charakteristik
• Digitales Gauss-Filter nach DIN EN ISO 11562
• Analoges Filter (2RC-Filter) nach DIN 4768-1 (zurückgezogen)
• Sonderfilter nach DIN EN ISO 13565-1
• Vergleich der Profil-Filter und Anwendungsbeispiele
Messbedingungen
• Mess-Ort und Mess-Richtung
• Ausschluss der Nennform
• Wahl der Grenzwellenlänge nach DIN EN ISO 4288
• Einfluss der Grenzwellenlänge auf das Mess-Ergebnis
• Wahl der Mess-Strecke (Einzel- und Gesamtmess-Strecke)
• Filtervor- und –nachlaufstecken
Oberflächen-Kenngrößen
(Bedeutung und Anwendung)
• Rauheits-Kenngrößen (DIN EN ISO 4287), wie
z.B. Ra, Rz, Rt, Rq, Rsk)
• Welligkeits-Kenngrößen wie z.B. Wt)
• Kenngrößen des Primärprofils
• Material-Anteilkurve des Profils (Abbott-Firestone-Kurve)
• Profil-Formen
• Nicht mehr genormte Kenngrößen nach DIN 4762 und DIN 4768 (z.B. Ra1,
Rz1, Rmax und Rt)
Normgerechte Zeichnungseintragung nach DIN EN ISO 1302 und
Interpretation der Symbolik
Annahmekriterien
• 16 %-Regel
• Höchstwert-Regel (max-Regel)
Übungsbeispiele
Schlussdiskussion und Hinweise für die Umsetzung in die Praxis
–
Änderungen am Inhalt und Ablauf des Seminars bleiben vorbehalten –
Nutzen und Ziele
Die Oberfläche
hat einen entscheidenden Einfluss auf die Lebensdauer
und damit auf die Qualität eines technischen Produktes. Daher müssen die
Eigenschaften einer technischen Oberfläche u.a. also
die Oberflächenrauheit, in der technischen Zeichnung möglichst genau definiert,
toleriert und normgerecht eingetragen werden, damit eine eindeutige
Interpretation möglich ist.
In der konstruktiven Praxis ist
jedoch weitgehend unbekannt, wie sich im Zuge der internationalen
Arbeitsteilung und damit der Einführung internationaler Normen, vor mehr als 10
Jahren nahezu alle Spezifikationen zur
Oberfläche teilweise grundlegend geändert haben.
So werden häufig völlig veraltete
Symbole in technischen Zeichnungen verwendet. Vielfach ist auch die Bedeutung der aktuellen Kenngrößen
weitgehend unbekannt oder es wird mit veralteten, teilweise nicht mehr
existierenden und damit nicht international genormten Größen gearbeitet. Dies
ist umso wichtiger, da die Wahl einer geeigneten Kenngröße die Lebensdauer eines Produkts entscheidend
beeinflusst.
Ein weiteres Problem stellt die weitgehende Unkenntnis des Einflusses der Messbedingungen auf den
Oberflächenkennwert dar (z.B. Tastsystem, Filterung und Wahl der
Grenzwellenlänge). Gerade aber diese Bedingungen müssen mit der zur Verfügung
stehenden Symbolik in der technischen Zeichnung
eindeutig vorgeschrieben werden.
Schließlich sind die Annahmekriterien wie
die 16%-Regel sowie die Höchstwert-Regel meist nicht bekannt und können zu
teuren Rechtstreitigkeiten zwischen den Vertragspartnern (z.B.
Zulieferbetrieben) führen. Gerade diese Kriterien sind aber bereits implizit,
d.h. ohne besondere Nennung in der Technischen Zeichnung vereinbart (sogenannte
„Default-Regel“).
Hinweis
• Die Seminarteilnehmer erhalten ausführliche Seminar-Unterlagen auf dem neuesten
Stand der Normung, die sich auch für das Selbststudium eignen.
•
Fertigungszeichnungen können gern
zum Seminar mitgebracht werden.
Referent:
Prof. Dr.-Ing. Volker Läpple, Hochschule Reutlingen
Ort:
VDI-Haus Stuttgart,
Hamletstraße 11, 70563 Stuttgart (Vaihingen)
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Kurs-Gebühr: |
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Seminarpreis |
EUR 620,00 |
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VDI-Mitglieder |
EUR 610,00 |
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Termin: |
Kurs-Nr.: |
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28. Oktober 2009, 9.00–17.00 Uhr |
09/20221/01 |
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Für
kurzarbeitende Unternehmen besteht die Möglichkeit einer Bezuschussung durch
die Bundesagentur für Arbeit. Könnte eine
Bezuschussung für Sie in Frage kommen? Bitte setzen Sie sich
mit uns in Verbindung, wir zeigen Ihnen gern, was Sie tun können. Wir akzeptieren
auch NRW-Bildungsgutscheine. Ansprechpartner:
Frau Wieland ((0711) 13163-10; wieland@vdi-stuttgart.de |
Anmeldung: E-Mail: wieland@vdi-stuttgart.de
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Letzte Änderung: 16.06.09 St