Seminar Erstellung normgerechter Technischer Zeichnungen auf der Basis der neuen internationalen Normen
Erstellung normgerechter Technischer Zeichnungen
– auf der Basis der neuen internationalen Normen
• Umfassendes „Update“ über die wichtigsten Änderungen
• Praktische Umsetzung in den Konstruktionsalltag
• Erhöhung der Rechtssicherheit durch
Kenntnis der wichtigsten „Default-Regeln“
• Kosten senken, Produktwertigkeit erhöhen
1. Tag: 9.00–17.00
Normung
– Internationale, europäische und nationale Normung,
Rechtsverbindlichkeit, Annahmeverfahren für Normen – Geometrische
Produktspezifikation (GPS-Normen, ISO 14638)
Grundlagen
– Vordrucke (DIN EN ISO 5457) und Begriffe (DIN 199) – Maßstäbe (DIN ISO 5455)
– Schriftfelder (DIN EN ISO 7200) und Stücklisten – Linienarten, -breiten, -gruppen
(DIN EN ISO 128-20, -21, -24)
Darstellung in Ansichten (DIN ISO 128-30, -34)
– Projektions-Methoden, Pfeil-Methode (DIN EN ISO 5456-2) –
Teilansichten, sichtbare und verdeckte Kanten, Symmetrie-Linien – Unterbrochene
Teile, Lichtkanten, ebene Flächen, Einzelheiten, angrenzende Teile,
Grenzdarstellungen
Schnittdarstellungen
– Voll-, Halb-, Teil-, Profilschnitt, Schnitt in parallel
versetzten Ebenen (DIN ISO 128-40, -44) – Schraffur-Arten und deren Bedeutung
(DIN ISO 128-50)
Normgerechte Maßeintragung in Technischen
Zeichnungen (DIN 406, ISO 129, DIN
EN ISO 14405-2)
– Parallel-Bemaßung, steigende Bemaßung, Koordinaten-Bemaßung –
Radien, Kugeln, Bögen, Neigungen, Verjüngungen, Kegel – Schlüsselweiten,
Werkstückdicken, Teilungen – Freistiche, Gewindefreistiche und –ausläufe – Gewinde und Verschraubungen, Fasen und Senkungen
Maßtoleranzen und Passungen
– Maßdefinition und Maßinterpretation, Geometrieelemente
(DIN EN ISO 14660) und dimensionelle Tolerierung (DIN
EN ISO 14405-1) – Allgemein-Toleranzen (DIN ISO 2768-1 und DIN EN ISO 8062-3
für Metallguss) – Maßtolerierung durch Abmaße – ISO-Maßtoleranzsystem (DIN ISO
286 und DIN EN ISO 286) – Spiel-, Übergangs- und Übermaßpassung, Passungssysteme,
Passungsberechnungen
Mittagspause
Form- und Lagetoleranzen
– Unabhängigkeitsprinzip (DIN ISO 8015), Hüllprinzip (DIN
7167) und künftige Entwicklungen – Formtoleranzen: Geradheit, Ebenheit,
Rundheit, Zylinderform, Linien- und Flächenprofil (DIN EN ISO 1101, DIN ISO
1660) – Bezüge und Bezugssysteme (u.a. DIN EN ISO
5459) – Lagetoleranzen: Parallelität, Rechtwinkligkeit, Neigung, Position,
Symmetrie, Koaxialität, einfacher Lauf und Gesamtlauf (DIN EN ISO 1101, DIN EN
ISO 5458) – Allgemein-Toleranzen für Form- und Lage (DIN ISO 2768-2 bzw. DIN EN
ISO 8062-3 für Metallguss)
2. Tag 8.30 – 16.30 Uhr
Oberflächenrauheit
– Messtechnik (Tastschritt-Verfahren, Tastsysteme) und
Messbedingungen – Filterung und Grenzwellenlänge (2RC-Filter, Gauss-Filter, Sonderfilter) – Grenzwellenlänge und
Messstrecke (DIN EN ISO 3274, DIN EN ISO 4288, DIN EN ISO 11562) –
Interpretation und Anwendung wichtiger Oberflächen-Kenngrößen (DIN EN ISO
4287), – Oberflächen-Kenngrößen nach früheren Normen (DIN 4762, DIN 4768) – Zuordnung
der Oberflächenrauheit zu verschiedenen Fertigungsverfahren – Normgerechte
Zeichnungseintragung nach DIN EN ISO 1302 und Vergleich mit DIN ISO 1302
(zurückgezogen) – Aufnahmekriterien für Oberflächen nach DIN EN ISO 4288 (16
%-Regel und Höchstwert-Regel)
Mittagspause
Wärmebehandlungs-Angaben
– Wort- und Zustandsangaben (DIN EN 10052) – Zeichnerische
Darstellung von Wärmebehandlungs-Angaben (DIN ISO 15787) – Kenngrößen
wärmebehandelter Werkstücke (u. a. DIN EN 10328 und DIN EN ISO 2639),
zweckmäßige Stufung und Grenzabweichungen – Wärmebehandlungs-Bilder,
Wärmebehandlungs-Anweisung und Wärmebehandlungs-Plan
Darstellung und Bemaßung
von Werkstück-Kanten
(DIN ISO 13715)
Schweiß- und Lötverbindungen
(DIN EN 22553, DIN EN ISO 4063)
Zeichnungs-Vereinfachungen
Übungsbeispiele und Schluss-Diskussion
– Änderungen am Inhalt und Ablauf des Seminars bleiben vorbehalten –
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Interessant für
Entwickler und Konstrukteure ist das VDI-Seminar |
Nutzen und Ziele
Die Technische
Zeichnung ist in der industriellen Fertigung ein zentrales Dokument, sie beinhaltet die wichtigsten Informationen
über ein technisches Produkt, ohne deren Hilfe eine funktionsgerechte und
wirtschaftliche Fertigung nicht möglich wäre. Bei externer Fertigung stellt die
Technische Zeichnung einen Vertrag dar.
Die in Technischen Zeichnungen angewandte Symbolik unterliegt heute nahezu
ausnahmslos der internationalen Normung.
Weitgehend unbekannt ist jedoch die Tatsache, dass sich im Zuge der
Erweiterung und Überarbeitung, insbesondere der Normen zur geometrischen Produktspezifikation (GPS-Normenkette),
zum Teil gravierende inhaltliche Änderungen vollzogen haben.
Zur Sicherstellung der
Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens im Sinne einer wirtschaftlichen
Fertigung und sicheren Funktion der Produkte ist es daher zwingend erforderlich,
die wichtigsten Normänderungen zu kennen und betrieblich umzusetzen.
Vorrangiges Ziel des Seminars ist es
daher aufzuzeigen, welche Normänderungen
sich in den letzten Jahren vollzogen haben.
Die Seminarteilnehmer sind damit in der Lage, fehlerhafte, mehrdeutige und missverständliche Zeichnungseintragungen
zu erkennen und sicher zu beseitigen. Die wichtigsten „Default-Regeln“ (Vereinbarungen ohne gesonderte Nennung) sind
Ihnen nach dem Besuch des Seminars bekannt.
Die Seminarteilnehmer erhalten ein
umfassendes „Update“ der internationalen Zeichnungsnormung. Sämtliche
Seminarinhalte werden anhand geeigneter Beispiele
und Übungen veranschaulicht und
vertieft.
Mit eingeschlossen sind ausführliche Schulungsunterlagen
auf dem neuesten Stand der Normung, die sich auch für das Selbststudium
eignen.
Personenkreis
Ingenieure, Techniker und Technische Zeichner aus
Entwicklung und Konstruktion, Normung und Qualitätssicherung.
Referent:
Prof. Dr.-Ing. Volker Läpple, Hochschule Reutlingen
Ort:
VDI-Haus Stuttgart,
Hamletstraße 11, 70563 Stuttgart (Vaihingen)
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Kurs-Gebühr: |
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Seminarpreis |
EUR 920,00 |
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VDI-Mitglieder |
EUR 860,00 |
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Termin: |
Kurs-Nr.: |
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26. Juli 2011, 9.00–17.00 Uhr |
11/20219/05 |
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Für
kurzarbeitende Unternehmen besteht die Möglichkeit einer Bezuschussung durch
die Bundesagentur für Arbeit. |
Anmeldung: E-Mail: wieland@vdi-stuttgart.de
Programm zum Ausdrucken
Copyright © 2011 / VDI - Württembergischer Ingenieurverein, Stuttgart
Letzte Änderung: 17.5.2011 St