Seminar Entwicklungs- und konstruktionsbegleitende Kalkulation
Entwicklungs- und konstruktionsbegleitende Kalkulation
Kontinuierliche Kostenverfolgung mit und ohne Software-Unterstützung
• Wie
man Herstellkosten senken kann
• Frühe
Kosteninformationen ermöglichen nachhaltige Kosteneinsparungen
• Grundlagen für das
Zielkostenmanagement
• Genauere
Kostenschätzungen mit zunehmendem Konstruktionsfortschritt
• Datenermittlung und
Methoden zur Kostenschätzung bei Unsicherheit
• EDV-gestützte
Kalkulationsverfahren
• Praxisbeispiele und
Erfahrungen
ab 8.30 Uhr Ausgabe Seminarunterlagen
9.00
Uhr Dr. Eugen Bendeich
Ausgangssituation,
Ansätze und Methoden
– Verfügbare Schätzmethoden – Parametrische
Schätzung und deren Anwendungsgrenzen – Fallbasiertes
Schließen – Kostenschätzung aufgrund von Merkmalen (rotationssymmetrisch,
prismatisch) – Verwendung von zwei oder mehr Verfahren für frühere und genauere
Ergebnisse – Informationsbasierte Kostenschätzung: Teiledimensionen und -größe
als Kostenbasis – Vom „einfachen“ Teil (Form) zum „komplexeren“ Teil
Dr.
Eugen Bendeich
Kostenermittlung
für Baueinheiten, Maschinen und Anlagen
– Ermittlung von Kostenstrukturen als Kalkulationsbasis – Top-down – vom Groben zum Feinen – Optimierung von
Kalkulationsaufwand, Kostenanteilen und Genauigkeit – Methoden zur ausreichend
genauen Kostenschätzung trotz unfertiger Produkte
Entwicklungsbegleitende
Kostenschätzung
– Schritte der entwicklungsbegleitenden
Kalkulation
Konzepterstellung
und integrierte grobe Prozessplanung
– Erkennen möglicher Fertigungsprobleme, Kostenschätzung
trotz unvollständiger Produktfestlegung – Auswahl möglicher
Fertigungsverfahren: Material, Menge, Losgröße, Produktgestalt/Form, Genauigkeit
Dr.
Jörg Weißkopf
Automatische
Vorkalkulation eigenkonstruierter Bauteile und
Baugruppen
– Kostenoptimierte Konstruktion durch Vorkalkulationsdaten –
Funktionen System simus classmate
– Analyse der CAD-Modelle nach benötigten Fertigungsverfahren – Bereitstellung
von Rüst-, Programmier- und Eingriffszeiten – Frühzeitige vollautomatische
Vorkalkulation für die optimale und verschiedene Losgrößen – Automatisierte
Arbeitsplanung: Bearbeitungsgänge und -zeiten, Maschinenvorauswahl,
Kostenstellenzuordnung etc.
Joachim
Schöffer
Praxisbeispiel:
Frühe Kostenschätzung bei der Entwicklung einer Maschine für die
Getränkeindustrie
– Erstellung von Anforderungskatalog und Pflichtenheft – Grobidee
modellieren mit erster Kostenschätzung – Szenarien-Abbildung (Stückzahlen,
Leistungsparameter etc.) – Bereitstellung von Informationen und Ablauf – Erfolg
beurteilen: Monetär, Transparenz, Nachvollziehbarkeit
Stefan
Buchwald
Integration der parametrischen
Kostenschätzung und dessen Nutzen
– Ziele der Kostenschätzung – Integration im Unternehmen –
Anwendungsbereiche – Vorteile und Nutzen
Dr.
Eugen Bendeich
Schlussdiskussion
– Behandlung spezieller Fragen aus dem Kreis der Seminarteilnehmer
Ende des Seminars gegen 17.30 Uhr
– Änderungen am Inhalt und Ablauf bleiben vorbehalten –
Konstrukteure
haben selten ausreichende
Kosteninformationen. Ein Zielkostenmanagement und die frühzeitige
Beeinflussung der Kostenstrukturen ist unverzichtbar,
da erhebliche Anteile der Herstellungskosten in den frühen Konstruktionsphasen
festgelegt werden.
Die ersten Phasen der Produktentwicklung
haben einen entscheidenden Einfluss auf die
Eigenschaften und die Kosten der Produkte; Änderungen verursachen jetzt noch
geringere Kosten als später, im schlimmsten Fall beim Kunden.
Entwicklungs- und Konstruktionsabläufe sind kreativ, innovativ und nur bedingt
planbar. Schätzungen der künftigen Herstellkosten müssen verschiedene
Kostenfaktoren einbeziehen. In frühen Phasen ist dies sehr schwierig, da das Produkt
noch nicht vollständig definiert ist, Fertigungspläne fehlen und der
Projektverlauf noch nicht abzusehen ist.
Für eine frühzeitige Kenntnis von Produkt- und Produktionskosten wurden
qualitative und quantitative Verfahren zur „entwicklungsbegleitenden
Kalkulation“ entwickelt. Qualitative
Verfahren, wie z.B. die Verwendung von regelbasiertem Expertenwissen,
Gut-/Schlecht-Beispielen und Relativkosten, dienen dabei weniger der direkten
Kostenschätzung, sondern unterstützen bei der Vorauswahl wirtschaftlicher
Produktlösungen. Die quantitativen
Verfahren liefern hingegen direkte Kosteninformationen für eine zunächst
grobe Unterstützung der wirtschaftlichen Produktvorauswahl.
Zielsetzung des Seminars
Einige Verfahren mit und ohne
EDV-Unterstützung werden vorgestellt. Die Einsatzmöglichkeiten und auch
deren Grenzen werden erläutert. Dargelegt werden weiterhin die Kriterien und
Vorgehensweisen für die Auswahl der auf dem Markt verfügbaren Verfahren.
Erfahrene Referenten berichten über Einsatzerfahrungen
und Problembereiche.
Seminarleitung:
Dr. Eugen Bendeich, Industrieberatung, Stuttgart
Referenten:
Dr. Eugen Bendeich, Industrieberatung, Stuttgart
Stefan Buchwald, Strategischer Einkauf, BARD Engineering GmbH, Bremen
Joachim Schöffer, 4cost GmbH, Berlin
Dr.-Ing. Jörg Weißkopf, simus systems
GmbH, Karlsruhe
Ort:
VDI-Haus Stuttgart,
Hamletstraße 11, 70563 Stuttgart (Vaihingen)
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Kurs-Gebühr: |
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Seminarpreis |
EUR 720,00 |
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VDI-Mitglieder |
EUR 680,00 |
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Termin: |
Kurs-Nr.: |
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10. Mai 2011, 9.00–17.30 Uhr |
11/20217/01 |
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Letzte Änderung: 8.11.10 St