Seminar Legale Patent-Umgehung
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Wie können Doppel-Entwicklungen vermieden werden? |
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Wie kann ein "störendes" Wettbewerbs-Patent durch eine weitergehende Lösung umgangen werden? |
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Wie können Lizenz-Zahlungen vermieden werden? |
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Wie kann man eine Basis-Erfindung für alle Umgehungsvarianten schützen? |
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Was ist zu tun, wenn sich Schutzrechte nicht umgehen lassen? |
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9.00 Uhr Dr.
Bernd Drapp |
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Formulieren der Problemstellung |
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Recherche nach bekannten technischen Lösungen |
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Durchführen einer Schwachstellenanalyse |
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Entwerfen der Ideallösung ("Re-Design") |
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Die Methoden "Morphologische Zerlegung" und "Umkehrung" |
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Das "Eliminieren von Widersprüchen" |
10.30 Uhr Pause
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10.45 Uhr Dr.
Bernd Drapp |
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Aufbereiten des Problems |
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Morphologische Zerlegung |
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Generieren von Lösungen |
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11.45 Uhr
Jochen Maser |
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mmung des Schutzrechtes |
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Ermittlung des Sinngehaltes der Patentansprüche |
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Relevante Schritte zur Prüfung einer Schutzrechtsverletzung |
12.30 Uhr Mittagspause
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13.15 Uhr
Jochen Maser |
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14.00 Uhr
Josef Schulze-Sutthoff |
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Kosten und Zeithorizont im Patentverletzungs-Prozess |
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Einsatzfälle der Paralysierung von Patenten |
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Die "Meta-Faktoren-Waage" - ein Instrument zur Analyse der Verahndlungssituation |
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Das "Harvard"-Verhandlungs-Konzept |
15.10 Uhr Pause
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15.30 Uhr
Josef Schulze-Sutthoff |
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Verahndlungsvorbereitung für vorprozessuale Einigungsverfahren |
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Verhandlungsführung "en detail" |
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Lösung von Verhandlungsblockaden |
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Kulturspezifische Aspekte der Verhandlungsführung |
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Checkliste für die "Patent-Paralysierung" |
17.00 Uhr Ende des Seminars
- Änderungen am Inhalt und Ablauf bleiben vorbehalten -
Deutsche Unternehmen
meldeten beim Deutschen Patent- und Markenamt im Jahr
2004 über 48.300 Erfindungen zum Patent an. Die hohe und weiter ansteigende
Zahl neuer Schutzrechte kann aber die Konseqenz
haben, den Handlungsspielraum eines Unternehmens bei der Produkt- oder
Verfahrensentwicklung einzuschränken. Die Umsetzung von innovativen Produkten
oder Verfahren wird unter Umständen blockiert und damit wertvolle
Entwicklungsarbeit gefährdet.
Auf der einen Seite ist es möglich, störende Patente zu umgehen. Dies
setzt voraus, dass die entsprechenden Produkte noch nicht im Produktionsprozess
sind, denn das Verfahren der Patentumgehung beinhaltet im Wesentlichen ein Re-Design.
Oft werden Patent-Kollisionen
erst zu einem späten Zeitpunkt der Produkteinführung erkennbar. Dann
ist es im Allgemeinen mit hohen Kosten verbunden, das betroffene Produkt
mittels Re-Design so zu verändern, so dass aus Patenten resultierende
Verbietungsrechte unwirksam werden.
Dagegen gibt es die Möglichkeit der Patent-Paralysierung. Man strebt bei
der Patent-Paralysierung folgende Konstellation an: Für den Patentinhaber sind
die Aufwendungen ein Patent durchzusetzen höher als der Nutzen, wobei diese
Betrachtung nicht nur rein monetär sondern im Rahmen einer umfassenden
Wirtschaftlichkeitsbetrachtung zu bewerten ist. Dieses Verfahren enthält die
Komponenten "Sachstands-Feststellung" und
"Interessen-Analyse". Es zielt darauf, den Einsatz eines
Schutzrechtes gegen die eigenen Produkte zu verhindern.
Seminarleitung:
Dr. Bernd Drapp, Fraunhofer TEG,
Stuttgart
Referenten:
Dipl.-Ing. Jochen Maser, Mammel & Maser, SIndelfingen
Ist als Sozius in der
Patentanwaltskanzlei Mammel & Maser tätig. Seit
1994 berät er auf dem Gebiet des gewerblichen Rechtschutzes. Als Patentanwalt
beschäftigt er sich sowohl mit der Erlangung von gewerblichen Schutzrechten wie
Patenten und Gebrauchsmustern als auch mit der Durchsetzung und Verteidigung
von gewerblichen Schutzrechten im In- und Ausland.
Dr. Bernd Drapp, Fraunhofer TEG,
Stuttgart
Diplom-Physiker, mit langjähriger Industrieerfahrung
in internationalen Technologiekonzernen. Aus dieser Zeit stammen eine Reihe
eigener Patente. Bei der Fraunhofer TEG leitet er die Gruppe u. a. zum
gewerblichen Rechtschutz und IP-Management. Die
Gruppe führt neben eigenen anwendungsnahen
Entwicklungsarbeiten regelmäßig Projekte zum Patentmanagement im industriellen
Umfeld durch.
Dipl.-Wirtsch.-Ing. Josef Schulze-Sutthoff, Wolfsburg AG, Wolfsburg
Ort: VDI-Haus Stuttgart, Hamletstraße 11, 70563 Stuttgart (Vaihingen)
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Kurs-Gebühr: |
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Teilnahmegebühr |
EUR 680,00 |
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VDI-Mitglieder |
EUR 640,00 |
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Termin: |
Kurs-Nr.: |
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13. Oktober 2011, 9.00 - 17.00 Uhr |
H11/20116/03 |
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Mehr zu wissen wird
preiswerter... |
Anmeldung: E-Mail: wieland@vdi-stuttgart.de
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Letzte Änderung: 12.7.11 St