Seminar Vom Kollegen zum Vorgesetzten – So schaffen Sie den Rollentausch
Vom Kollegen zum Vorgesetzten
– So schaffen Sie den Rollentausch
• Die ersten 100 Tage als Führungskraft
• Führen zwischen „Kollegialität“ und „Loyalität“
• Den eigenen Führungsstil entwickeln: Der
Weg zur Führungspersönlichkeit
• Was sind die typischen Aufgaben einer
Führungskraft?
• Instrumente und Werkzeuge der Führung
• Welche Führungsqualitäten besitze ich –
und welche brauche ich noch?
1. Tag, Beginn 9.00 Uhr
Wie kann man die eigene neue Rolle klären?
Die ersten 100 Tage als Führungskraft
– Erfahrungsbericht: was ist gut gelaufen, was waren die
größten Probleme?
Warum bin ich eigentlich „Führungskraft“
geworden?
– Einfach so „reingerutscht“ oder war es eine bewusste
Entscheidung?
Führen zwischen „Kollegialität“ und
„Loyalität“: Klarheit in der Rolle finden
– Wie erkläre ich, dass ich jetzt auch die
Unternehmensinteressen im Auge haben muss? – Welche Informationen über meine
früheren Kollegen darf ich verwenden? – Wie gehe ich mit Konflikten um, die
sich aus meiner veränderten Rolle ergeben?
Vor- und Nachteile der neuen Rolle
– „In der 1. Liga spielen macht Spaß“ – „Mehr Geld ist auch
nicht zu verachten“ – Freundschaftliche Beziehungen zu ehemaligen Kollegen
geraten unter „Stress“ – Auch die neuen Kollegen im führungskreis und die Geschäftsführung haben Erwartungen –
kann ich die erfüllen?
„Distanz“ und „Nähe“ neu gestalten
– „Gehen wir noch zusammen in die Kantine?“ – Bleiben
Freundschaften erhalten? – Was ist das Besondere an der Situation als
„Emporkömmling“ und wie gehe ich damit um?
Den eigenen Führungsstil entwickeln: Der Weg
zur Führungspersönlichkeit
– Zwischen „Kameraderie“ und „freundschaftlicher Distanz“ –
Wie kläre ich meine Rolle als Führungskraft mit den einzelnen Mitarbeitern?
Welche Stolpersteine liegen bei der Übernahme
einer Führungsaufgabe im Weg?
– „Oh Gott, plötzlich habe ich Verantwortung!“ –
Führungskräfte-Training? – meistens Fehlanzeige – Misstrauen der Kollegen:
fühlt der sich jetzt als „was besseres, weil er das Lager
gewechselt hat“? – Und was meint das private Umfeld – wenn die Arbeitstage
länger werden?
Tagesabschluss
– Erfahrungsaustausch mit den Seminarteilnehmern – Umsetzung
in die Praxis: „Gelernt ist noch nicht begriffen, begriffen ist noch nicht
umgesetzt, umgesetzt ist noch nicht beibehalten …“
2. Tag Beginn 9.00 Uhr
Welches sind die wichtigsten Führungsaufgaben?
Was sind die typischen Aufgaben einer
Führungskraft?
– Unternehmensziele erkennen, auf eigenen Bereich umsetzen,
und den Mitarbeitern vermitteln – Bedingungen schaffen, damit die Mitarbeiter
ihre Arbeit bestmöglich erledigen können – Beraten, Anleitung geben,
Entscheidungen treffen – Ziele der Abteilung verdeutlichen, vielleicht sogar so
etwas wie Motivation – Abteilung nach außen vertreten
Instrumente und Werkzeuge der Führung
– Was hilft mir bei der Arbeit? – Meetings, Gespräche, Informationen geben: ohne Sprechen gibt es
keine Führung
Welche Führungsqualitäten besitze ich – und
welche brauche ich noch?
– Selbsteinschätzung und der Blick von außen – In welchen
Situationen bin ich (selbst-) sicher – und in welchen noch unentschieden und
zögerlich? – Wie wirke ich auf meine Mitarbeiter? Wie erfahre ich das? – Wie
kann ich mich weiterentwickeln?
Welche Vorbilder prägen mein
Führungsverständnis?
– Wie wollte ich nie werden? – Wie prägen meine Erfahrungen mein eigenes Verhalten? – Eine häufige Einstellung: „Führen –
das kann man doch!“
Selbstmotivation
– Und wenn´s mal schief läuft: wie
motiviere ich mich selbst? – Auch in Zeiten der Routine und bei schlechten
Bedingungen den Sinn in der Arbeit erkennen
Ende des Seminars gegen 17.00 Uhr
– Änderungen am Inhalt und Ablauf des Seminars bleiben vorbehalten –
Vom Kollegen zum Vorgesetzten: So schaffen Sie
den Rollentausch
Eine Beförderung in Führungsverantwortung erweist sich oft
als eine Medaille mit zwei Seiten:
Gestern noch Kollege, heute Vorgesetzter – da schlagen Freundlichkeiten,
teilweise Freundschaften schnell in Distanz um, Informationsquellen versiegen,
und schlimmstenfalls schwingen Neid und Missgunst mit. Gestern noch fühlte man
sich solidarisch – und heute muss man „Macht“ ausüben, Entscheidungen auch
gegen die ehemaligen Kollegen treffen.
Kein leichtes Spiel – schließlich
stehen die ehemaligen Kollegen dem frisch ernannten Chef in der Regel zunächst
argwöhnisch, bestenfalls abwartend gegenüber. Der Grund: weil sie sich von der
Umbruchsituation bedroht fühlen. Was wird er verändern? Wie wird er sich mir
gegenüber verhalten? Was von dem, was er über mich weiß, wird er gegen mich
verwenden? Kritisieren, korrigieren, kontrollieren – alle diese
Führungsaufgaben können Missmut und Ängste schüren bei den früheren Kollegen.
Auf einmal ist er nicht mehr einer der ihren.
In der neuen Rolle als Führungskraft
werden Sie nun mit den Erwartungen und Wünschen derjenigen konfrontiert, die
eben noch Ihre Kolleginnen und Kollegen waren. Um diesen Rollenwechsel
erfolgreich zu bewältigen, benötigen Sie ein gutes Verständnis für die damit
verbundenen Herausforderungen.
Viele fühlen sich bei dem Versuch überfordert, den richtigen Ton zu treffen und
schießen dann manchmal über das Ziel hinaus. Oder machen weiter wie bisher.
Auch das ist fast immer falsch. Es ist ein gänzlich anderer Job, in einem Team
als Gleicher unter Gleichen zu arbeiten oder dieses Team zu führen. Und die
Verantwortung zu übernehmen.
Eines steht immer im Mittelpunkt: die Wirklichkeit
heutiger Führungsarbeit. In diesem Seminar werden alle wesentlichen neuen
Aufgaben und Rollen einer Führungskraft angesehen und besprochen. Im Kreise
gleichfalls „Betroffener“ wird über Freud und Leid der neuen Aufgabe
gesprochen. Erfahrungen werden aufgearbeitet, es wird gezeigt, was geht oder
was besser nicht geht.
Die Methoden des Seminars
Sich ändern und neues Verhalten lernt man nicht durch kluge
Vorträge. Aus eigenen Erfahrungen und denen von anderen lernen, anders geht es
kaum. Daher gibt es außer einer Reihe von Informations-Inputs immer wieder
praktische Übungen wie Rollenspiele, Fallbeispiele und das Nachspüren von
Gesprächssituationen.
Um effizient arbeiten zu können ist die zahl
der Teilnehmer auf 12 begrenzt.
Referentin:
Dipl.-Psych. Bettina Härlen, Trainerin und
Unternehmensberaterin, Asperg bei Ludwigsburg
Frau Diplom-Psychologin Frau Bettina Härlen hat langjährige Erfahrung in der
Beratung von Unternehmen der Luftfahrt, der Automobilindustrie und
Automobilzulieferindustrie, von Kommunen, Universitäten und Fachhochschulen.
Ort:
VDI-Haus Stuttgart,
Hamletstraße 11, 70563 Stuttgart (Vaihingen)
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Kurs-Gebühr: |
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Seminarpreis |
EUR 980,00 |
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VDI-Mitglieder |
EUR 920,00 |
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Termin: |
Kurs-Nr.: |
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10. und 11. Oktober 2011, 9.00–17.00 Uhr |
H11/10214/07 |
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Mehr zu wissen
wird preiswerter... |
Anmeldung: E-Mail: wieland@vdi-stuttgart.de
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Letzte Änderung: 16.6.2011 St